Enjans Blog

Kieler Kunterbuntes

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Ich hab’s wieder getan…

Ich habe es mal wieder getan. Entgegen jeglichen Verstandes und Vernunft. Wie konnte ich nur? Wie erkläre ich das meiner Frau??? Gut, ich habe es ihr bereits schonend beigebracht. Ihre Reaktion? Verhalten bis 7 Tage Regenwetter… Wovon schreibt der Typ hier nur?!

Na, von meiner HSV-Dauerkarte!!! Ich habe meine Dauerkarte für die Saison 2013/14 verlängert! Herrje… ich habe es wirklich getan.

Seit mindestens gefühlten 17 besch…eidenden Heimspielen schwöre ich mir „Kommende Saison HSV?! Nicht mehr mit mir! Zeit- und Geldverschwendung!“. So leicht ist die Sache dann aber doch nicht zu wuppen. HSV ohne mich… das wäre wie DSDS ohne Dieter Bohlen oder Sauerkraut ohne Kartoffelpüree. Es besteht durchaus eine intensive psychische Abhängigkeit, die sich nicht nur in Autoaufklebern äußert (s. Foto), sondern auch in einer bestehenden Hassliebe. Ich führe eine wunderbare Ehe, habe einen ganz tollen Sohn. Alles in Butter. Ohne den HSV würde mir DER Reibungspunkt im Leben fehlen. Viele zu peacemäßig mein Leben. An keiner anderen Sache (bzw. Menschen) kann ich mich so intensiv aufreiben wie an dem Chaos-Verein von der Elbe (Okay, ab August ärgere ich mich ggf. zusätzlich noch über meine SchülerInnen). Bücher könnte ich über diesen Fußballverein schreiben und endlos diskutieren. Und dann soll ich sang- und klanglos meine Dauerkarte hergeben? Von heute auf morgen? Unmöglich. Nee, mein Freund. Geht gar nicht. Es ist ja nicht so, dass ich mit der Familie keine „HSV-Modelle“ ausgearbeitet hätte, um den Verein erfolgreich in mein (relativ junges) Familienleben zu integrieren. Multitasking war noch nie so mein Ding. Da war vom Teilen der Dauerkarte die Rede (jemand 8 Spiele, ich 9 Spiele)  oder vom Erwerb von Einzelkarte (nee, lohnt sich nicht, da unwirtschaftlich). Im Endeffekt ist es aber doch ein Leichtes, den Anflehungen des HSV Folge zu leisten, die täglich in meinem E-Mail-Postfach landen („Verlängere deine Dauerkarte – JETZT“): Ein Klick auf den Link in der Mail und Sesam öffne dich, Ticketshop. Zwei Nümmerchen der abgelaufenenDauerkarte eingeben und auf „Bestellen (verbindlich)“ klicken – „Vielen Dank für Ihren Einkauf.“ Zeitgleich folgt der Gedankenblitz, der das schwarz-weiss-blaue Blut in den Adern zum Gefrieren bringt: „Ei, ei, ei – was habe ich jetzt wieder angestellt?! Hast du etwa…?!“.

Hassliebe

Okay, seriously: Dem Berliner kannste seine Currywurst auch nicht einfach so wegnehmen, nachdem er sie jahrelang wöchentlich konsumiert hat. Genauso ist es doch bei uns HSV-Fans. Einmal Dauerkarte, immer Dauerkarte. Zumindest solange sich Hamburg in Reichweite befindet (heißt: weniger als 1.000 Autokilometer entfernt). Apropos schlagen: „Schlagen“ könnte ich den HSV auch dieser Tage: Muppetshow war gestern, HSV-Aufsichtsrat ist heute. Mit der Entlassung von Sportdirektor Frank Arnesen wurde abermals ein langes Kapitel „Sportchefsuche“ aufgeschlagen. Ein Ende der unprofessionellen Posse ist bis dato nicht in Sicht. Aufsichtsrat will Oliver Kreuzer, Kreuzer will zum HSV (nachdem er schon einmal vor Jahren bei der damaligen Suche heftigst durchgefallen war. Wunder geschehen, ich war dabei.). Weiterlesen…

125 Jahre Leidenschaft: Herzlichen Glückwunsch, HSV

Jubiläums-Mitgliedsausweis

Jubiläums-Mitgliedsausweis

Am gestrigen Samstag, passend zum Bundesliga-Spiel gegen den „kleinen“ HSV aus Hannover, feierte Hamburg das 125. Vereinsjubiläum seines Hamburger SV‘. In einem hart umkämpften Spiel gewannen die Hanseaten durch das erste Heimtor von Neuzugang Artjoms Rudnevs in der 20. Minute mit 1:0. Die abendliche offizielle Feier in der O2-World war demnach gerettet. Vor Spielbeginn zeigten die Hamburger Fans, was sie drauf haben und sorgten für allgemeine Begeisterung: Zum Jubiläum gab es die größte Fußball-Choreographie aller Zeiten. Weltrekord! In achtmonatiger Gemeinschaftsarbeit haben die HSV-Fans, unter Federführung der „Chosen Few“, eine Choreographie auf die Beine gestellt, die ihresgleichen sucht. 45.000 Doppelhalter wurden von den Zuschauern mit dem Einlauf der Mannschaften in die Höhe gereckt. Vom unteren Teil des B-Rangs bis zum A-Rang der Imtech-Arena umspannte ein riesiges zusammenhängendes Banner das komplette Stadionrund. Die Aufschrift lautete:

„Ob Titel, Triumphe und Legenden, ob Zafirov, Autowachs und rosa Hemden – unsere Geschichte ist einmalig und wird niemals enden! 125 Jahre Hamburger Sport-Verein e. V.“.

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Nach der Saison ist vor der Saison

Imtech Arena - Willkommen im Mittelmaß

Imtech Arena - Willkommen im Mittelmaß

Gestern ging eine für den HSV grauenvoll verlaufende Saison 2010/11 endlich zu Ende. Das 1:1 gegen die Gladbacher Fohlen interessierte kaum einen HSV-Fan. Im Fokus stand der Abstiegskrimi der Elf vom Niederrrhein. So egal das Ergebnis für alle HSV-Fans war, so egal was es im Endeffekt auch für die Gladbacher: sie hätten bei jedem Ergebnis auf einem Relegationsplatz gestanden, da Frankfurt in Dortmund verlor und die Wolfsburger sich in Hoffenheim durchsetzten. Noch mal Glück gehabt, Felix! Hamburg hat deinen Wolfsburgern nicht gerade die Daumen gedrückt…

Was bleibt übrig? Ein HSV, der sich selbst halbwegs in Schutt und Asche gelegt hat. Diese entwicklung war vorhersehbar und ist kein Produkt der abgelaufenen Saison. Der Verein hätte allerspätestens nach der katastrophalen Saison 2009/10 die Reissleine ziehen müssen, um einen kompletten Neuaufbau zu starten. Das sage ich nicht erst jetzt, sondern der Meinung bin ich schon seit über 2 Jahren. Die Halbfinaleinzüge im DFB- Pokal und der Europa-League haben den Verantwortlichen Personen (Vorastand UND Spieler) wohl mächtig Sand in die Augen gestreut und nach dem Motto „Alles wird gut“ handeln lassen. Zwei Jahre ohne eine Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb heisst, dass der HSV nun gezwungen ist, einen Neuaufbau voranzutreiben, denn ohne Moos ist im Fußball nichts los.

Die Führungsriege des HSV ist bereits während der laufenden Saison ausgetauscht worden (Teile des Aufsichtsrates, Trainer und Vorstand). Ich verkneife mir an dieser Stelle jegliche Kommentare zur Trainersuche, zum Theater im AR und zur Sportchef-Findung. Nur so viel: Alles Gute, Herr Arnesen. Letzterem traue ich es durchaus zu, den Neuaufbau des Teams erfolgreich mitzugestalten. Selbiges gilt für Michael Oenning – mit Abstrichen.

Wichtiger als die Position des Trainers ist aus meiner Sicht aber die radikale Ausmistung des HSV-Kaders. Der abschied vieler ehemaliger vermeintlicher (!) „HSV-Größen“ ist bereits beschlossene Sache (Ze Roberto, Frank Rost, Collin Benjamin, Piotr Trochowski, Tunay Torun etc.). Es werden weitere Spieler folgen. Spieler, von denen wir es derzeit noch gar nicht glauben, dass wir sie gegen Gladbach zum letzten Mal im HSV-Trikot gesehen haben. Weg müssen zwingend noch folgende Spieler: Änis Ben-Hatira (ich habe kein Verständnis dafür, dass mit ihm verlängert werden soll und dass er so hochgejubelt wird – er bringt es nicht), Paolo Guerrero, David Jarolim (Härtefall), Guy Demel (seit 2,5 Jahren in Drittligaform), Eljero Elia (aus ihm wird beim HSV nie etwas werden – zu unreif und hochnäsig) und Marcell Jansen (zu verletzungsanfällig). Eine Wohltat, dass  Spieler wie Torun und Troche dem HSV bereits adios gesagt haben. Ich habe Piotr Trochowski seit Beginn seiner HSV-Zeit in jedem Heimspiel beobachtet und haben selten ein taugliches Spiel von ihm gesehen. Leider kamen Fans und Trainer erst in den letzten 2 Jahren auf die Idee, die Leistungen Troches genauso schlecht zu sehen wie ich. Das mag sich klugscheisserisch anhören, es ist aber bittere Realität. Was Jogi Löw mit „Peter“ in der Nationalmannschaft wollte, weiss ich bis heute nicht. Aber auch er hat seine Meinung bekanntlich angepasst.

Ein Härtefall ist David Jarolim. Jaro ist 100% HSV… An ihm scheiden sich die Geister: Verschleppt er das Spiel? Oder zieht er die Gegner auf sich durch langes Ballhalten und kämpft und rackert ohne Ende? Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Jarolim hat das Pech, dass er aus meiner Sicht symbolisch für die Charakterschwäche des HSV steht. Seit mehreren Jahren erleben wir Fans immer das gleiche: Wir versagen in aller Regelmäßigkeit- gerne in der Rückrunde und/oder in wichtigen Spielen. Wenn ich von Charakter schreibe, dann meine ich auch den nicht vorhandenen Mannschaftsgeist, der den HSV insbesondere in den letzten 1,5 Jahren ausgezeichnet hat. Nur Stunk und Ärger in einer Truppe von Millionären, die die Taschen so voller Geld haben, dass sie nicht mal mehr laufen können. Vielen Dank. Lasst mal gut sein… Da passt dann in der kommenden Saison auch kein Großverdiener namens Guerrero mehr in die Mannschaft, auf dessen Bankkonto fast 5 Mio. jährlich landen.

Wo sind die Götzes und Großkreutze des Nordens?! Man predigt im Grunde immer das gleiche: Lieber HSV, schaue dich doch bitte mal frühzeitig bei der Bundesligakonkurrenz um, wenn es um Neuverpflichtungen geht. Schnrach, schnarch… Stattdessen werden für viel Geld Fußballer wie Neves, Alex Silva oder Marcus Berg geholt, die beim HSV genauso wenig „ankommen“ wie Eljero Elia. Verkaufen, verkaufen! Die HSV Scoutingabteilung sollte sich mal öfters bei Hannover 96, Eintracht Frankfurt oder in Gladbach umschauen. Ein Thema, über das man als HSV-Fan bereits seit Jahren rätselt und den Kopf schüttelt.

Um die ganze Geschichte hier abzukürzen: Bei unserem HSV gibt es derzeit mehr Baustellen als auf der A1. Frank Arnesen hat ab dem 23.5. als sportlicher Leiter das Kommando auf der HSV-Brücke und mimt den Polier. Also Frank – hol‘ den Presslufthammer raus und lass es poltern! Aber sei wachsam, sonst fliegt unsd das Ding um die Ohren. Ihr versteht?!

Man darf äußerst gespannt auf die kommende Saison sein. Allen Spielern wünsche ich einen schönen Urlaub, allen voran denen, die es sich verdient haben. Da gibt es nicht viele. Collin Benjamin und Frank Rost sind aber zumindest zwei dieser Sorte, die uns im nächsten Jahr fehlen werden, an die wir uns aber immer positiv erinnern werden.

Nun ist es Sache des neuen Vorstands, einen HSV zu basteln, für den es sich wieder lohnt, ins Stadion zu pilgern, mitzufiebern, sich zu freuen und zu leiden. Und: Ich vermute ganz stark, dass uns Mladen Petric verlassen wird. Im august. Einer der wenigen Spieler, auf die ich beim Neuaufbau setzen würde. Ist nur ein Gefühl, das mich hoffentlich trügt. Enjoy the summer! Wir haben lange gelitten. Schlimmer kann es nicht mehr kommen. Daher: Ich verlängere in acht Tagen meine Dauerkarte: Gleicher Block, gleiche Reihe, gleicher Sitz – und gleicher Preis.

Guten Morgen, Katze

Ich sah die Digicam neben mir liegen, ich sah Kater Chester neben mir liegen… Knips :-). Der kleine verschlafene Chester gibt sich gerade seiner Morgenhygiene hin und ich war so gemein, dass ich ihn fotografierenderweise dabei gestört habe… Ist er nicht süss?!

Es gibt am heutigen Tage keinen speziellen Grund für einen Blogpost… Daher werde ich mich auch kurz fassen. Gleich geht es zur Uni… Der Countdown läuft, das Wintersemester nähert sich unweigerlich seinem Ende. An alle HSV-Fans: Nicht vergessen – heute 20:30 Uhr Anpfiff zum Spiel gegen die Wölfe. Wolfsburg mit neuem Trainer Köstner. Ein Trainerwechsel, der aus Sicht des HSV zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommt. Ich hätte gerne Vehs-Truppe verlieren sehen. Heute abend wird es ein Geduldsspielt gegen mauernde Wolfsburger werden. Schade, dass Ruud van Nistelrooy noch nicht fit ist. Wir gewinnen trotzdem 2:0. Tore: Petric und Berg.

In Hamburg streiken die Busse… Sehr passend, wenn jeweils in der Fußball-Arena und in der Colina Veranstaltungen stattfinden. Parkplatzchaos vorprogrammiert, da viele Hamburger auf Anreise per ÖPNV verzichten werden. Danke HVV.

Deutschland – Finnland in „meinem Wohnzimmer“

Es begab sich zu einer Zeit … zu der Deutschland sich bereits für die WM in Südafrika qualifiziert hatte. Nein, dies ist nicht der Anfang der Weihnachtsgeschichte. Die Weihnachtsgeschichte hat eine frohe Botschaft zu verkünden, ich dagegen eine negative: Das Länderspiel der deutschen „Nati“ gegen Finnland in meinem „Heimatstadion“ im Volkspark war ein grauenhaftes. Fußball: Fehlanzeige. Stimmung: Fehlanzeige. Sieg: FEhlanzeige. Endstand: 1:1. Ich habe selten ein schlechteres Fußballspiel live im Stadion verfolgen müssen als an diesem Abend, von der mangelnden Stimmung und Atmosphäre ganz zu schweigen. Null Support, wirklich null! Ich war baff.

Nach dem Spiel stellt sich ein Ballack oder Adler mit totaler Verständnislosigkeit vor die Medien und beschwert sich über das halbzeitliche Pfeifkonzert der enttäuschten Besucher. Herr Ballack, die Zuschauer bezahlen ein hohes Eintrittsgeld (plus sonstige Ausgaben wie Parkplattz, verpflegung, ggf. Hotel, Benzin,…), um Sie im Nati-Dress sehen zu dürfen. Die Besucher waren – entgegen ihrer Meinung – nicht da, um eure erfolgreiche WM-Quali zu feiern. Das haben wir alle schon am Wochenende oder beim freien Training am Montag erledigt. Die Besucher waren da, um eine befreit aufspielende Nationalmannschaft zu sehen, die Spaß am Fußball zeigt und uns mitreisst, wenigstens ein einigermaßen akzeptables Spiel zeigt. Davon war nichts zu sehen. Kein Elan, kein Wille, keine Motivation. Ist es da nicht nur gerecht, wenn man mit Pfiffen bedacht wird, die einen ggf. während der Halbzeitpause aufwecken? Die Pfiffe galten dem Spielgeschehen, keinem Nati-Spieler persönlich. Nicht mal dem Bremer Tim Wiese. Aber als Profifußballer verkennt man scheinbar des öftern mal die soziale Realität. Dass viele Stadionbesucher sich die Kosten vom Munde haben absparen müssen, dafür höchstwahrscheinlich auf andere Dinge verzichtet haben.

Herr Ballack: Viele von uns verdienen ebenfalls (wie sie) 25.000 Euro – aber nicht am Tag, sondern im Jahr!Ich bitte dies nach dem nächsten Pfeifkonzert zu beachten. Ein wenig Selbstkritik und Relfexion wären auch angebracht. Zum Feiern gehe ich in die Disco, zum Fußball schauen ins Stadion.

Über das Spiel selber gibt es keine großen Worte zu verlieren. Das einzige deutsche Tor in Minute 90 haben wir nicht mehr gesehen, da wir bereits auf dem Weg zum Auto waren. „Bloß weg hier!“. Nach der miserablen Leistung war uns selbst das verpasste Tor egal und man wollte, gänzlich durchgefroren, nur noch nach Hause.

Dennoch will ich meinem Blog und den Lesern ein paar visuelle Eindrücke nicht vorenthalten:

Nationalhymnen D - FIN

Nationalhymnen D - FIN

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Ich habe auf meiner Cam noch ein Video des Spiels gefunden, in dem man die typische pomadige, uneffektive  Spielweise Piotr Trochowskis bestens sehen kann. Leider leider leider darf ich keine Videos, auf denen Spielszenen zu sehen sind, posten. Schade!!! Hätte ich ja allen gerne mal gezeigt, die meinen, Troche sei der absolute „Knaller“ auf dem Platz. Da ich ihn seit nunmehr fünf Jahren in JEDEM spiel beobachte, lasst euch sagen: Trochowski ist ein Spieler, der maßlos überschätzt und überbewertet wird. So langsam kommen immer mehr Leute dahinter. Große Klappe, nix dahinter sage ich immer.

Ich bin enttäuscht… HSV – Werder (UEFA-Cup Halbfinale)

Ich komme gerade heim, es ist spät, ich bin enttäuscht über den Ausgang des Spiels und dass wir jetzt mit leeren Händen dastehen. Aber Bilder von der grandiosen Choreo will ich nicht vorenthalten. Wieso verspielen wir in aller Regelmäßigkeit zum Ende der Saison immer alles!? Mir hat es heute am i-Tüpfelchen Leidenschaft gefehlt, an Ideen, spielerischer Klasse etc. Zudem waren individuelle Fehler für mindestens zwei der drei Gegentreffer verantwortlich. Wer das Hinspiel 1:0 gewinnt und im Rückspiel vor eigenem Publikum 1:0 führt, muss den Sack einfach zumachen!!! Egal wie der Gegner auch heisst.

Gründonnerstag?! Nee: Blau-Weiss-Schwarz-Tag

Was ein Tag: Sonne, blauer Himmel mit weissen Wölkchen: Das passt doch gut zum heutigen HSV Viertelfinalspiel. Das Trikot ist rausgelegt, der Supporters-Schal frisch gewaschen. Nun fehlt nur noch ein Sieg ohne Gegentor.

Frei nach dem Motto: „Wir stehen Schlage vor dem Stadion, es riecht nach Bier und Sieg und Sensation…Wer wird Deutscher Meister? Ha – ha – ha – ha- ess – vau!“

Kleiner Wehrmutstropfen: Mit wurden in der Verlosung der DFB-Pokalfinal-Tickets in Berlin keine Karten zugeteilt. Da kann man nur hoffen, das sich im Falle eines HSV Finaleinzugs (wovon wir ja alle ausgehen) Tickets über HSV eröffnen als Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglied. Ich werde allerdings nicht der einzige Interessent sein… Her mit den Tickets!!! Berlin, Berlin! Man stelle sich mal vor: Der HSV im Finale und ICH zu Hause vorm TV anstatt live im Stadion. Ich mag gar nicht dran denken…

So, liebe Leute, ich gehe jetzt gleich Robinho „putzen“. Wehe, die A7 ist aufgrund des Osterreiseverkehrs hoffnungslos verstopft. Wäre nicht das erste Mal. Derzeit Stau vorm Elbtunnel Richtung Süden 12 km ab Stellingen. Zum Glück: Da müssen wir runter.

Manchester?! Wat?! Wer?!

Ich überlege gerade, wie wir denn unsere Titel 2009 alle in einem Lied unterbringen können!? Wir holen den U-U-EFA Cup und wir werden Deutscher Meister *lufthol* und wir holen auch noch den DFB-Pokal… und … und … bauen Martin Jol ein Denkmal.

Galatasaray

So Freunde der Sonne.. ich habe den Blog sträflich vernachlässigt, da ich kaum Zeit zum Tippseln hatte. Dabei wollte ich doch vom UEFA-Cup Heimmatch gegen Galatasaray Istanbul berichten, welches 1:1 ausgegangen ist. Die Hamburger hatten in Halbzeit eins absolut kein Mittel gegen gut stehende und aggressive Türken gefunden. Da setzt auch immer wieder meine Kritik an: Unser HSV bekommt Schwierigkeiten, wenn einem der Gegner auf den Füssen steht, früh attackiert und so das Spiel zerstört bzw. dem HSV keinen Raum bietet. Schnelles Spiel ist keine hamburger Tugend. Erschwerend kommt hinzu, dass wir nicht in der Lage sind, einen ideenreichen, kreativen, schnellen Spielaufbau zu betreiben. Meiner Meinung nach fehlen uns die technisch versierteren Spieler. Wir haben nur einen Trochowski, der zumeist weit unter seinen Möglichkeiten bleibt. Jansen und neuerdings Albert Streit sind da Lichtblicke. Letzterer spielte im letzten Bundesligasspiel gegen Cottbus von Anfang an und hinterließ einen guten Eindruck. Selbiges gilt auch für Mickael Tavares auf der 6er Position vor der Abwehr.

Zurück zum Gala-Spiel… Die Gala-Fans waren eindeutig in der Mehrheit, machten das HSV-Heimspiel fast zum Auswärtsspiel. Die Atmosphäre war für einen Europapokalabend eine ganz tolle, eine fast nie zuvor dagewesene. Herauszuheben ist das friedliche Miteinander beider Fangruppen. Es gab keine Absperrungen, keine Polizeieinsätze, kein Gepöbel,… Mir ist ein türkisches Team mit seinen 15 000 Fans doch 10x lieber als Brutalo-Pöbel-Fans aus den Niederlanden, England oder Osteuropa. Bengalos gab es natürlich auch… siehe Video. Aufgenommen nach dem 0:1 von Galatasaray.

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