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WM 2014: Versprechen an meinen Sohn

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15.07.2014, Berlin: Die Weltmeister auf dem Weg zur Fanmeile am Brandenburger Tor – mit dem WM-Pokal. (Foto: Dank an Markus Winkler via flickr. https://www.flickr.com/photos/11415654@N05/)

„Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.“ Mark Twain

Mein lieber Sohn,

einen Tag nach der triumphalen Ankunft des Weltmeisters Deutschland in Berlin habe ich das tiefe Bedürfnis, dir einen Brief mit einem Versprechen zu schreiben:
Dein Papa war schon 2006 bei der Weltmeisterschaft in Deutschland bei vielen Spielen und dem Viertelfinale gegen die Argentinier (legendäres Elfmeterschießen) in Berlin dabei und bezeichnet diese Tage bis heute als eine der schönsten Tage seines Lebens. Dieses Gefühl will ich dir nicht vorenthalten. Du bist erst 1 Jahr und nicht mal 9 Monate jung. Wenn Deutschland das nächste Mal Weltmeister wird, werden wir beide zusammen, du und dein Papa, gemeinsam nach Berlin fahren, um mit der Mannschaft den Titel gebührend zu feiern.
Ich bereue ein wenig, gestern nicht spontan nach Berlin gefahren zu sein, um abzufeiern. Die Zeit wäre da gewesen: Es sind Sommerferien und dein Papa muss nicht in die Schule zum Unterrichten. Chance vertan.
2018 oder 2022 wird unser Fußball-Sommer!!! Da bin ich mir sicher. Und die Jahre vorher werden wir gemeinsam den HSV in der Bundesliga anfeuern. Und wenn wir deinen Opa in Meppen besuchen, gehen wir mal zusammen zu unserem Heimatverein, dem SV Meppen.
Wer weiß, vielleicht stehst du bei der WM 2034 ja selbst auf dem Platz und holst uns den Titel heim. Papas haben manchmal komische Träume und Wünsche… Das wirst du irgendwann selbst erleben. Noch darfst du darüber lachen… Aber merke dir: Es gibt Wichtigeres im Leben als Fußball… aber auch eine Menge Unwichtigeres. Aber feiere, wenn es was zu feiern gibt. Lebe auch mal nur den Tag, die Stunde, die Minute und Sekunde.
So, Papa kauft dir jetzt dein erstes Fußballtrikot: Das DFB-Shirt mit dem 4. Stern!!!

Dein Papa

Ich hab’s wieder getan…

Ich habe es mal wieder getan. Entgegen jeglichen Verstandes und Vernunft. Wie konnte ich nur? Wie erkläre ich das meiner Frau??? Gut, ich habe es ihr bereits schonend beigebracht. Ihre Reaktion? Verhalten bis 7 Tage Regenwetter… Wovon schreibt der Typ hier nur?!

Na, von meiner HSV-Dauerkarte!!! Ich habe meine Dauerkarte für die Saison 2013/14 verlängert! Herrje… ich habe es wirklich getan.

Seit mindestens gefühlten 17 besch…eidenden Heimspielen schwöre ich mir „Kommende Saison HSV?! Nicht mehr mit mir! Zeit- und Geldverschwendung!“. So leicht ist die Sache dann aber doch nicht zu wuppen. HSV ohne mich… das wäre wie DSDS ohne Dieter Bohlen oder Sauerkraut ohne Kartoffelpüree. Es besteht durchaus eine intensive psychische Abhängigkeit, die sich nicht nur in Autoaufklebern äußert (s. Foto), sondern auch in einer bestehenden Hassliebe. Ich führe eine wunderbare Ehe, habe einen ganz tollen Sohn. Alles in Butter. Ohne den HSV würde mir DER Reibungspunkt im Leben fehlen. Viele zu peacemäßig mein Leben. An keiner anderen Sache (bzw. Menschen) kann ich mich so intensiv aufreiben wie an dem Chaos-Verein von der Elbe (Okay, ab August ärgere ich mich ggf. zusätzlich noch über meine SchülerInnen). Bücher könnte ich über diesen Fußballverein schreiben und endlos diskutieren. Und dann soll ich sang- und klanglos meine Dauerkarte hergeben? Von heute auf morgen? Unmöglich. Nee, mein Freund. Geht gar nicht. Es ist ja nicht so, dass ich mit der Familie keine „HSV-Modelle“ ausgearbeitet hätte, um den Verein erfolgreich in mein (relativ junges) Familienleben zu integrieren. Multitasking war noch nie so mein Ding. Da war vom Teilen der Dauerkarte die Rede (jemand 8 Spiele, ich 9 Spiele)  oder vom Erwerb von Einzelkarte (nee, lohnt sich nicht, da unwirtschaftlich). Im Endeffekt ist es aber doch ein Leichtes, den Anflehungen des HSV Folge zu leisten, die täglich in meinem E-Mail-Postfach landen („Verlängere deine Dauerkarte – JETZT“): Ein Klick auf den Link in der Mail und Sesam öffne dich, Ticketshop. Zwei Nümmerchen der abgelaufenenDauerkarte eingeben und auf „Bestellen (verbindlich)“ klicken – „Vielen Dank für Ihren Einkauf.“ Zeitgleich folgt der Gedankenblitz, der das schwarz-weiss-blaue Blut in den Adern zum Gefrieren bringt: „Ei, ei, ei – was habe ich jetzt wieder angestellt?! Hast du etwa…?!“.

Hassliebe

Okay, seriously: Dem Berliner kannste seine Currywurst auch nicht einfach so wegnehmen, nachdem er sie jahrelang wöchentlich konsumiert hat. Genauso ist es doch bei uns HSV-Fans. Einmal Dauerkarte, immer Dauerkarte. Zumindest solange sich Hamburg in Reichweite befindet (heißt: weniger als 1.000 Autokilometer entfernt). Apropos schlagen: „Schlagen“ könnte ich den HSV auch dieser Tage: Muppetshow war gestern, HSV-Aufsichtsrat ist heute. Mit der Entlassung von Sportdirektor Frank Arnesen wurde abermals ein langes Kapitel „Sportchefsuche“ aufgeschlagen. Ein Ende der unprofessionellen Posse ist bis dato nicht in Sicht. Aufsichtsrat will Oliver Kreuzer, Kreuzer will zum HSV (nachdem er schon einmal vor Jahren bei der damaligen Suche heftigst durchgefallen war. Wunder geschehen, ich war dabei.). Weiterlesen…

125 Jahre Leidenschaft: Herzlichen Glückwunsch, HSV

Jubiläums-Mitgliedsausweis

Jubiläums-Mitgliedsausweis

Am gestrigen Samstag, passend zum Bundesliga-Spiel gegen den „kleinen“ HSV aus Hannover, feierte Hamburg das 125. Vereinsjubiläum seines Hamburger SV‘. In einem hart umkämpften Spiel gewannen die Hanseaten durch das erste Heimtor von Neuzugang Artjoms Rudnevs in der 20. Minute mit 1:0. Die abendliche offizielle Feier in der O2-World war demnach gerettet. Vor Spielbeginn zeigten die Hamburger Fans, was sie drauf haben und sorgten für allgemeine Begeisterung: Zum Jubiläum gab es die größte Fußball-Choreographie aller Zeiten. Weltrekord! In achtmonatiger Gemeinschaftsarbeit haben die HSV-Fans, unter Federführung der „Chosen Few“, eine Choreographie auf die Beine gestellt, die ihresgleichen sucht. 45.000 Doppelhalter wurden von den Zuschauern mit dem Einlauf der Mannschaften in die Höhe gereckt. Vom unteren Teil des B-Rangs bis zum A-Rang der Imtech-Arena umspannte ein riesiges zusammenhängendes Banner das komplette Stadionrund. Die Aufschrift lautete:

„Ob Titel, Triumphe und Legenden, ob Zafirov, Autowachs und rosa Hemden – unsere Geschichte ist einmalig und wird niemals enden! 125 Jahre Hamburger Sport-Verein e. V.“.

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Hamburger SV: Gedanken zur wahrscheinlichen Abstiegssaison 2012/13

Ziehen immer mehr dunkle Wolken über dem Volkspark auf? Wird es kommende Saison Nacht um den HSV? Dieser Blog verrät es.
(Quelle: Marco Fieber via flickr.com – CC-Lizenz)

Hagenbecks Tierpark eröffnete kürzlich unter drastischer Heraufsetzung der Ticketpreise sein neues „Eismeer“. Was haben der HSV und der Tierpark gemeinsam? Beim HSV schwimmt man auch im kalten Wasser. Auch wenn die Dauerkartenpreise gleich geblieben sind.
Die 50. Jubiläums-Bundesliga-Saison 2012/13 rückt mit großen Schritten näher und dem gemeinen HSV-Fan wird mulmig zumute. Dem gemeinen HSV-Fan? Korrektur: Dem Fußballkenner und objektiven Betrachter wird mulmig zumute.

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Krank – ohje – aber die Bundesliga lebt

Das hat mir gerade noch gefehlt: Ein „fetter“ grippaler Infekt, wo doch heute mein Hauptpraktikum gestartet wäre. Nun bin ich erstmal krankgeschrieben und bekomme Antibiotika, da meine Lunge bereits entzündet ist. Super… Aber besser in Deutschland krank werden als damals in Mailand.

Das gestrige HSV-Spiel habe ich mir dennoch angeschaut live im Stadion (klar! – aber da ging es mir auch noch relativ gut). Wie (von mir) erwartet war es ein Arbeitssieg gegen eng stehende Kölner Nichtskönner Langweiler. Der HSV konnte nur schlechter spielen als die beiden Spiele zuvor, wo Topleistungen abgeliefert wurden. Es gab nichts mehr zu gewinnen. Daher: Respekt an den HSV für den 3:1 Erfolg. So muss das!

Es steigen ja bekanntlich nur maximal drei Mannschaften aus der Liga ab… Ich habe aber schon mindestens sechs als potentielle Absteiger auf der Liste. Hannover 96, der FC Köln, Bochum, Mainz, Hertha und Nürnberg. Die Teams werden’s unter sich ausmachen. Ja – die Hertha ist mit dabei! Die Jungs haben schon letzte Saison einen langweiligen Minimalisten-Fußball gespielt und mit den Abgängen Pantelic, Voronin, usw. ist da die Luft endgültig raus. Rien ne va plu, Herr Favre. Ich will ja nicht gemein oder gehässig sein – aber ich gönne der Hertha den Abstieg. Meiner Meinung nach einer der unsympathischsten Clubs der Liga. Ich könnte  50 Jahre in Berlin wohnen und würde kein Hertha-Spiel besuchen (außer die gegen den HSV). Da geht man besser zu Eisern Union. Die spielen wenigstens Fußball.

Die Wolfsburger werden ähnlich enttäuschen und sich im Mittelfeld der Liga tummeln. Ein Schatten ihrer selbst… Zwei miserable Spiele gegen die Hamburger und Münchener, eine gute Halbzheit in Köln.. das war’s. Der VW-Motor ächzt und stöhnt. Benzin ausgegangen? Auftanken bitte.

Bislang fehlt eine Überraschungsmannschaft… Da habe ich die Gladbacher auf dem Zettel. es bahnt sich aber eine Saison ohne großartige Überraschungen an. Der BVB hinkt dem vorgeeilten Ruf hinterher genauso wie sein Welttorjäger Lukas Barrios. Stuttgart wird die Champions-League zu schaffen machen und der FC Schalke 04 droht zurück in noch gar nicht so alte Zeiten zu verfallen. Magath hin oder her. Felix kann sich glkücklich schätzen, einen Rafinha gehalten zu haben.

Was machen die Leverkusener? Ernst oder Strohfeuer? Die gleiche Frage stellt sich in Bezug auf meine Hamburger Jungs. Labbadia ist bekanntlich Meister der Frühform und Altmeister des späteren Absturzes. Dennoch: Ich habe beide Teams auf dem Zettel. Auch den FC Bayern. Wer zuletzt lacht… Mit Arjen Robben (den ich persönlich seit langer Zeit für einen der besten Fußballer der Welt halte – erst recht in Verbindung mit Kumpel Sneijder) gelang ein Toptransfer. Quo vadis Klose? Sorry, aber deine Zeit war schon letzte und vorletzte Saison abgelaufen. Traurig, aber wahr nicht nur in Bezug auf die deutsche Nationalmannschaft. Zum Glück haben wir einen Gomez, der mit dem Wechsel zu den Bayern einen weiteren Schritt nach vorne getan hat. Danach kommt in Sachen Stürmern erstmal nur heisse Luft.

Eine Sache gibt es noch, die mich nervt: In Hamburg herrscht mal wieder Stunk – und der Aufsichtsrat ist wie immer mit von der Partie. Roman Grill, seines Zeichens Spielerberater, soll sportlicher Leiter werden. Geht das?! Fragt sich auch Frank Rost und äußert heftige Kritik an der Personalie. Anmerkung am Rande: Danke Frank für deine offenen und stets ehrlichen Worte. Rost ist ein Fußballfanatiker und Realist. Einer vom alten Schlag.  Der Hamburger Aufsichtsrat nimmt sich für zu wichtig und kommt zudem seinen Aufgaben nicht nach wie ich finde. 3-4 Leute (der Hoffmann-Klüngel) geben den Ton an, der Rest nickt ab und schweigt. So läuft das nicht. Der Aufsichtsrat soll kontrollieren und sich weniger selbst darstellen.Wird auch nötig Zeit, dass mit Guerrero verlängert wird. Der HSV hat gepokert – jetzt ist Guerrero mit seinen vier Törchen im Vorteil und wird unter 3 Mio Jahresgehalt nicht zu halten sein.

Gute Nacht! Nur der HSV!

Back from Milano

Ich melde mich ordnungsgemäß aus Mailand zurück. Hui, war das warm in bella Italia. 33 – 35 Grad im Schatten tagsüber und in der Nacht teilweise über 25 Grad warm. Da der Mailand-Trip kein Urlaub war, sondern eine Uni-Exkursion, bin ich so viel wie selten durch die Stadt gelaufen. Aber immerhin blieb mir noch die Chance, das legendäre  „San Siro“-Stadion zu besuchen – die Heimat von Inter und dem AC Milan. Während der Stadionführng wurden einem sogar die Kabinen der beiden Teams gezeigt. Ich bin aber im die Erkenntnis reicher, dass Deutschland die schönsten Stadien der Welt besitzt. Das Meazza-Stadion ist kein Vergleich zur Allianz Arena oder dem Hamburger Fußballtempel. Dennoch: Wer erinnert sich nicht an eine Vielzahl legendärer Spiele im San Siro… Unter anderem die Vorrundenspiele der deutschen Nati, dem späteren Weltmeister.

Ein paar Mailänder Eindrücke:

Mailänder Dom

Mailänder Dom

Kabine AC Milan

Kabine AC Milan

San Siro Stadion

San Siro Stadion

Lago di Como (Comer See)

Lago di Como (Comer See)

Galleria Vittorio Emanuele II

Galleria Vittorio Emanuele II

Schwere Gruppengegner für den HSV im UEFA-Cup – zwei klasse Heimspiele

Der HSV trifft in der Gruppenphase des diesjährigen UEFA-Pokals auf folgende Gegner:
Ajax Amsterdam, Slavia Prag, Aston Villa, MSK Zilina

Dies hat die Auslosung am heutigen Dienstag ergeben. Ajax, Aston Villa und Slavia sind doch höchst interessante Konkurrenten. Das Herz von David Jarolim wird höher schlagen, denn sein Vater Karel Jarolim ist Trainer bei Slavia und der 24jährige Cousin Marek spielt in Slavias Mittelfeld. So etwas nennt man dann wohl Familientreffen. Bekanntester Slavia-Spieler ist wohl Vladimir Smicer (ehemals Liverpool, Lens, Bordeaux).
Ich hoffe, dass sich im Duell gegen Ajax Jan-Klaas Huntelaar mit Toren zurückhalten wird. Huntelaar häte ich gerne beim HSV gesehen. Der Spieler ist mit circa 18,5 Millionen Euro Marktwert aber sicherlich eine Nummer zu groß. Trainer der Holländer ist Marco van Basten.
Das Team von Aston Villa ist mir Stars gespickt. um nur einigezu nennen: Brad Friedel (Tor), John Carew (Sturm), Gareth Barry, Ashley Young,…
Über MSK Zilina habe ich wenig Informationen. Die No-Name-Truppe ist die erfolgreichste slowakische Mannschaft der letzten Jahre. Marek Mintal und Stanislav Sestak haben vor ihrem Wechsel in die Bundesliga für diesen Verein gekickt.

Die Termine:
23.10.08: MSK Zilina – HSV
06.11.08: spielfrei
27.11.08: HSV – Ajax Amsterdam
04.12.08: Slavia Prag – HSV
17.12.08: HSV – Aston Villa

Wir haben demnach zwei TOP-Heimspiele gegen Aston Villa und Ajax Amsterdam. KLASSE! SUPER!

Die Nummer 1 im Norden sind wir!

HSV - Gladbach

HSV - Gladbach

Nach der beschämenden Schalker Niederlage in Köln und den (aus HSV-Sicht) gut verlaufenden gestrigen Bundesligaspielen hat der HSV die Tabellenführung in Liga 1 zurückerobert. Die im Sturm harmlosen Gladbacher wurden mit einer nicht gerade ansprechenden Leistung zurück gen Niederrhein geschickt. Man merkte dem HSV an, dass die Taktik eher dem Stevenschen System glich: Die Null muss stehen! Nach vorne ging über die gesamten 90 Minuten sehr wenig, allerdings tat Gladbach es dem HSV gleich. Beste Spieler auf Seiten des HSV waren meiner Meinung nach Nigel de Jong und Tim Atouba. Die Abwehrformation scheint sich gefunden zu haben: Demel und Tube als Aussenverteidiger und Reinhardt/Mathijisen innen. Enttäuschend schwach war wieder einmal der Auftritt der beiden Neuzugänge Thiago Neves und Marcell Jansen. Neves wollte nichts gelingen, das Spiel lief an ihm vorbei und er konnte nur bei Standards auf sich aufmerksam machen. Marcell Jansen fehlt es an Durchschlagskraft und Durchsetzungsvermögen auf der linken Seite. Neves ist in dieser Form ganz eindeutig ein Fall für die Bank. Daher hoffe ich, dass in Cottbus Piotr Trochowski den Sportsfreund Neves ersetzen wird. Für Jansen wäre Olic eine Alternative auf links.

Ich hatte gestern einen traumhaften Sitzplatz im Stadion: Direkt an der Mittellinie im Rang B 4. Reihe. Nach den Business- und VIP-Plätzen die teuersten und besten Plätze. Siehe Foto. Ansonsten befindet sich mein Platz seit Jahren hinter dem Tor und ich habe lange gebraucht, um mich an die neue Perspektive zu gewöhnen (im positivem Sinne).

Eine Karte für das Spiel in Hannover habe ich mir bereits gesichert. Es gibt so ein paar Auswärtsspiele, die neben Bremen Pflicht sind. Hannoi gehört dazu.

HSV im DFB-Pokal Achtelfinale

Am gestrigen Mittwoch hat auch der HSV den Einzug in das Achtelfinale des DFB-Pokals geschafft. Äusserst schwache Bochumer wurden durch zwei Tore von Mladen Petric mit 2:0 bezwungen. Da hat sich Mladens Einsatz von Beginn an doch gelohnt. Ich hätte ihn schon in dne vorherigen Spielen aufgeboten, da immer „Musike“ im Spiel war, wenn Petric reinkam. Ich plädiere daher für das Sturmduo Petric/Olic. Denn auch Olic brachte gestern nach seiner Einwechslung Schwung ins Angriffsspiel. Der HSV hatte sich nämlich ab dem 1:0 deutlich zurückgezogen und kein gutes Spiel geliefert. Allerdings muss ich das Team da in den Schutz nehmen, da die taktische Marschroute dahingehend ausgelegt war, nicht mehr so viele Gegentore wie in den letzten Spielen zu kassieren. Da nehme ich als Fan auch mal ein weniger spektakuläres Spiel in Kauf. Atouba hat seinen Einsatz auf der linken Aussenverteidigerposition wieder einmal gerechtfertigt. Marcell Jansen, der vor Atouba spielte, blieb meiner Meinung nach aber schwach. Der Junge kann mehr. Samstag geht es gegen die derzeitige Versager-Truppe aus Gladbach. Meine Wetten sind bereits getätigt: Es fallen mehr als 3,5 Tore. Bis dahin…

HSV - Bochum

HSV - Bochum

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