Enjans Blog

Kieler Kunterbuntes

Unboxing SanDisk Sansa clip+ MP3-Player

Hier stelle ich euch meinen soeben gelieferten neuen MP3 Palyer der Firma SanDisk vor – mal per Vlog. Viel Spaß.

What song are you listening to?

Ihr mögt das Projekt bereits von YouTube kennen. In diversen Großstädten auf allen Kontinenten der Welt werden Passanten mit Kopfhörern auf der Straße gefragt, welchen Artist und Track sie gerade hören. Ich halte diese simple Idee für schlichtweg genial.

Falls es jemanden interessiert, welchen Song ich gerade höre: „Chris Brown – Yeah 3x (Explicit Version)“. Danach sind „Bryce feat. Carlprit – Dance With Me“ und „Pulsedriver – Find My Way“ auf der Playlist.  Alles Tracks vom Sampler „Club Sounds Vol. 57“.
Das ist keine Fitness-Studio-Mucke. Ein wenig Dance, damit sich die Gewichte leichter heben lassen.

Hier die entsprechenden Videos aus New York, Berlin and London. Mehr Citys auf YouTube! Scheint rein – lohnt sich.

 

Gestestet: ALDI Fotoservice – selbst erstellte Postkarten

Ich habe im letzten Monat den Fotoservice der Firma ALDI getestet und habe online eigene Fotos hochgeladen, die der ALDI Fotoservice mir als Post- bzw. Ansichtskarten drucken sollte.

Ein 10er Pack Postkarten kostet 4,99 Euro, wobei man dabei nur ein Motiv drucken lassen kann, keine verschiedenen. Die Zeit von Bestellaufgabe bis Lieferung betrug circa eine Woche. Schnell nenne ich etwas anderes. Das schlimmste kommt aber noch: Die Qualität der gelieferten Ware an mich war unterirdisch schlecht. ALDI verwendete bei meiner Bestellung stinknormales Fotopapier für seine Post- und Grußkarten, auf dem auf der Hinterseite 3 Linien als Adressfeld aufgedruckt sind. Ich habe bereits des öfteren Postkarten selber designt und drucken lassen – eine solch miese Qualität habe ich noch nie erlebt. Auch die Farben der Drucke sind saft- und kraftlos. Kein Vergleich zu den Originalfotos, die vor Farben nur so strotzten. Dabei habe ich die Fotos mit Hilfe eines kalibrierten Monitors erstellt. Von einer Reklamation habe ich aus heutiger Sicht leider abgesehen, da mir dies zu aufwendig erschien. Faulheit siegt. Jedes Mal, wenn ich mir diese scheußlichen Postkarten anschaue, kocht der Ärger in mir hoch. Ich verwende die Postkarte jetzt notgedrungen als „Abfallpostkarten“ für Gewinnspiel-Einsendungen.

Fazit: Die von mir beim ALDI Fotoservice von mir georderten selbst erstellten Postkarten sind allenfalls gut für den Hausmüll. Bei einer Postkarte erwarte ich kein Fotopapier, sondern weitaus härteres Papier bzw. Pappe. Zudem sind die Farben äußerst blass und die Lieferzeit betrug mehr als 7 Tage. Dem ALDI Fotoservice gebe ich die rein subjektive Schulnote 5. Mittlerweile muss man ja selbst in privaten Weblogs aufpassen, was man schreibt… Daher bezieht sich meine Kritik lediglich auf die mir gelieferten Postkarten, die belegbar nicht dem entsprechen, was man qualitativ von einer Postkarte gemeinheim erwarten kann.

Meine Empfehlung in Sachen Postkarten ist die Firma moo.com. Die Lieferzeit bei moo.com beträgt zwar ebenfalls über eine Woche, aber erstens wird dies auf der Homepage bereits angekündigt und zweitens erhält man Postkarten in hervorragender Qualität geliefert. Bei moo.com gibt es einfach nichts zu meckern. Derzeit hat Moo.com eine attraktive Rabattaktion: 30% auf (fast) alles. Das lohnt sich. Leider habe ich vor 1 Woche dort erst 60 Karten zum Normalpreis bestellt. Ey ey ey.

Nach der Saison ist vor der Saison

Imtech Arena - Willkommen im Mittelmaß

Imtech Arena - Willkommen im Mittelmaß

Gestern ging eine für den HSV grauenvoll verlaufende Saison 2010/11 endlich zu Ende. Das 1:1 gegen die Gladbacher Fohlen interessierte kaum einen HSV-Fan. Im Fokus stand der Abstiegskrimi der Elf vom Niederrrhein. So egal das Ergebnis für alle HSV-Fans war, so egal was es im Endeffekt auch für die Gladbacher: sie hätten bei jedem Ergebnis auf einem Relegationsplatz gestanden, da Frankfurt in Dortmund verlor und die Wolfsburger sich in Hoffenheim durchsetzten. Noch mal Glück gehabt, Felix! Hamburg hat deinen Wolfsburgern nicht gerade die Daumen gedrückt…

Was bleibt übrig? Ein HSV, der sich selbst halbwegs in Schutt und Asche gelegt hat. Diese entwicklung war vorhersehbar und ist kein Produkt der abgelaufenen Saison. Der Verein hätte allerspätestens nach der katastrophalen Saison 2009/10 die Reissleine ziehen müssen, um einen kompletten Neuaufbau zu starten. Das sage ich nicht erst jetzt, sondern der Meinung bin ich schon seit über 2 Jahren. Die Halbfinaleinzüge im DFB- Pokal und der Europa-League haben den Verantwortlichen Personen (Vorastand UND Spieler) wohl mächtig Sand in die Augen gestreut und nach dem Motto „Alles wird gut“ handeln lassen. Zwei Jahre ohne eine Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb heisst, dass der HSV nun gezwungen ist, einen Neuaufbau voranzutreiben, denn ohne Moos ist im Fußball nichts los.

Die Führungsriege des HSV ist bereits während der laufenden Saison ausgetauscht worden (Teile des Aufsichtsrates, Trainer und Vorstand). Ich verkneife mir an dieser Stelle jegliche Kommentare zur Trainersuche, zum Theater im AR und zur Sportchef-Findung. Nur so viel: Alles Gute, Herr Arnesen. Letzterem traue ich es durchaus zu, den Neuaufbau des Teams erfolgreich mitzugestalten. Selbiges gilt für Michael Oenning – mit Abstrichen.

Wichtiger als die Position des Trainers ist aus meiner Sicht aber die radikale Ausmistung des HSV-Kaders. Der abschied vieler ehemaliger vermeintlicher (!) „HSV-Größen“ ist bereits beschlossene Sache (Ze Roberto, Frank Rost, Collin Benjamin, Piotr Trochowski, Tunay Torun etc.). Es werden weitere Spieler folgen. Spieler, von denen wir es derzeit noch gar nicht glauben, dass wir sie gegen Gladbach zum letzten Mal im HSV-Trikot gesehen haben. Weg müssen zwingend noch folgende Spieler: Änis Ben-Hatira (ich habe kein Verständnis dafür, dass mit ihm verlängert werden soll und dass er so hochgejubelt wird – er bringt es nicht), Paolo Guerrero, David Jarolim (Härtefall), Guy Demel (seit 2,5 Jahren in Drittligaform), Eljero Elia (aus ihm wird beim HSV nie etwas werden – zu unreif und hochnäsig) und Marcell Jansen (zu verletzungsanfällig). Eine Wohltat, dass  Spieler wie Torun und Troche dem HSV bereits adios gesagt haben. Ich habe Piotr Trochowski seit Beginn seiner HSV-Zeit in jedem Heimspiel beobachtet und haben selten ein taugliches Spiel von ihm gesehen. Leider kamen Fans und Trainer erst in den letzten 2 Jahren auf die Idee, die Leistungen Troches genauso schlecht zu sehen wie ich. Das mag sich klugscheisserisch anhören, es ist aber bittere Realität. Was Jogi Löw mit „Peter“ in der Nationalmannschaft wollte, weiss ich bis heute nicht. Aber auch er hat seine Meinung bekanntlich angepasst.

Ein Härtefall ist David Jarolim. Jaro ist 100% HSV… An ihm scheiden sich die Geister: Verschleppt er das Spiel? Oder zieht er die Gegner auf sich durch langes Ballhalten und kämpft und rackert ohne Ende? Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Jarolim hat das Pech, dass er aus meiner Sicht symbolisch für die Charakterschwäche des HSV steht. Seit mehreren Jahren erleben wir Fans immer das gleiche: Wir versagen in aller Regelmäßigkeit- gerne in der Rückrunde und/oder in wichtigen Spielen. Wenn ich von Charakter schreibe, dann meine ich auch den nicht vorhandenen Mannschaftsgeist, der den HSV insbesondere in den letzten 1,5 Jahren ausgezeichnet hat. Nur Stunk und Ärger in einer Truppe von Millionären, die die Taschen so voller Geld haben, dass sie nicht mal mehr laufen können. Vielen Dank. Lasst mal gut sein… Da passt dann in der kommenden Saison auch kein Großverdiener namens Guerrero mehr in die Mannschaft, auf dessen Bankkonto fast 5 Mio. jährlich landen.

Wo sind die Götzes und Großkreutze des Nordens?! Man predigt im Grunde immer das gleiche: Lieber HSV, schaue dich doch bitte mal frühzeitig bei der Bundesligakonkurrenz um, wenn es um Neuverpflichtungen geht. Schnrach, schnarch… Stattdessen werden für viel Geld Fußballer wie Neves, Alex Silva oder Marcus Berg geholt, die beim HSV genauso wenig „ankommen“ wie Eljero Elia. Verkaufen, verkaufen! Die HSV Scoutingabteilung sollte sich mal öfters bei Hannover 96, Eintracht Frankfurt oder in Gladbach umschauen. Ein Thema, über das man als HSV-Fan bereits seit Jahren rätselt und den Kopf schüttelt.

Um die ganze Geschichte hier abzukürzen: Bei unserem HSV gibt es derzeit mehr Baustellen als auf der A1. Frank Arnesen hat ab dem 23.5. als sportlicher Leiter das Kommando auf der HSV-Brücke und mimt den Polier. Also Frank – hol‘ den Presslufthammer raus und lass es poltern! Aber sei wachsam, sonst fliegt unsd das Ding um die Ohren. Ihr versteht?!

Man darf äußerst gespannt auf die kommende Saison sein. Allen Spielern wünsche ich einen schönen Urlaub, allen voran denen, die es sich verdient haben. Da gibt es nicht viele. Collin Benjamin und Frank Rost sind aber zumindest zwei dieser Sorte, die uns im nächsten Jahr fehlen werden, an die wir uns aber immer positiv erinnern werden.

Nun ist es Sache des neuen Vorstands, einen HSV zu basteln, für den es sich wieder lohnt, ins Stadion zu pilgern, mitzufiebern, sich zu freuen und zu leiden. Und: Ich vermute ganz stark, dass uns Mladen Petric verlassen wird. Im august. Einer der wenigen Spieler, auf die ich beim Neuaufbau setzen würde. Ist nur ein Gefühl, das mich hoffentlich trügt. Enjoy the summer! Wir haben lange gelitten. Schlimmer kann es nicht mehr kommen. Daher: Ich verlängere in acht Tagen meine Dauerkarte: Gleicher Block, gleiche Reihe, gleicher Sitz – und gleicher Preis.

Der Apostroph ist von uns gegangen…

Ihr erinnert euch an mein Posting „Rettet den Apostroph„? Der HSV hat dankenswerterweise auf meine E-Mail hin reagiert und hat auf sämtlichen Hinweisschildern in der Imtech Arena den Fehler korrigiert. Das fehlgesetzte Apostroph wurde übergeklebt.

Zur Erinnerung: In der Imtech-Arena des HSV befanden sich Hinweisschilder mit der fehlerhaften Beschriftung „Weitere WC’s…“. Da es sich um einen einfachen Plural handelt, wird hier laut amtlicher Rechtschreibung natürlich kein Apostroph gesetzt.

Hier die Beweisfotos, die ich vor dem Spiel gegen Hannover 96 machte (16.4.2011):

ohne Apostroph (korrigiert)

ohne Apostroph (korrigiert)

nachher

nachher

Vorher und nachher

Vorher und nachher

„… denn Gesundheit ist das höchste Gut!“ – GOLDS Kiel

GOLDS

GOLDS

Mehr oder weniger klammheimlich hat sich der Frühling an uns herangeschlichen. Hurra! Der Gedanke an Sonne, Strand und Meer lässt die Hormone eines Jeden von uns jubeln. Wenn da nicht dieser Winterspeck wäre, der einem diese wundervollen Gedanken an die schleswig-holsteinischen Beachgirls gründlich verdirbt. Was folgt ist der schwere Gang auf die heimische Waage und die sich einstellende, bereits erwartete Ernüchterung. Zeigt eure Personenwaage auch immer gute 20 Kilogramm zu viel an?! Schrecklich, gell?! Sagte ich mir auch und – jetzt kommt’s – meldete mich im FITNESSSTUDIO an! Ja, ihr habt richtig gehört – F-I-T-N-E-S-S-S-T-U-D-I-O! ! ! Faul war gestern. Okay zugegeben – ich habe mir das Studio gründlichst ausgesucht. Auf Deutschlands Marktführer (die Schottenstudios mit dem bekannten „Mc“) in einem der berüchtigsten Kieler Stadtteile hatte ich ohnehin keine Lust… Die Klientel, liebe Leute, die Klientel. Dafür ein unschlagbarer Speck-weg-Discount-Preis i.H.v. 16,90 per Monat. Trotzdem – nichts für mich. Die Kieler Studenten treiben sich alle im sogenannten FiZ herum, der unieigenen Fitnesshalle… auch nichts für mich, da zu überfüllt und zu viele bekannte Gesichter. Während des schweisstreibenden Speck-weg-Trainings muss mich nicht zwingend meine schicke, junge 20jährige Sitznachbarin aus dem letzten Literaturseminar observieren, so dass ich noch roter auflaufe als ich beim Gewicht stemmen eh schon bin. Zur Sache, Schätzchen: Ausgeguckt habe ich mir den Kieler Fitnessclub GOLDS im Grasweg. Probetraining vereinbart, nette Leute, nette Angestellte und Trainer – Vertrag unterschrieben, fertig. Alles für gut befunden! Nach dem Motto: Nicht lange fackeln, wir bringen jetzt den Arsch zum Wackeln. Mittlerweile steht mein erster Trainingplan – fast.. und die schnellen Jungs haben auch schon meine Mitgliedskarte fertig gedruckt (siehe Bild).

Das GOLDS kann ich meinen ersten Eindrücken nur empfehlen. Das Publikum ist bunt gemischt, vom Studenten über die Hausfrau bis hin zu Arnold II. Für die Damen gibt es bei Bedarf einen ganz eigenen Trainingsraum mit Geräten, zudem ein bunter Strauß an Kursen, ein schickes Bistro, Wasser gibt es gratis und für ein abwechslungsreiches Fernsehprogramm während des quälenden Ergometertrainings ist auch bestens gesorgt. Ich sah gestern z.B. die Niederlage des THW Kiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen. Hihi. Bin ja nicht so der THW-Fan… „Nur der HSV“ sage ich immer – nicht umsonst habe ich meine GOLDS-Trinkbuddel mit der Raute beklebt. Flagge zeigen – auch in schweren Zeiten. Ich habe die St. Pauli-Heimniederlage immer noch nicht verdaut. Aber zurück zum Thema. Der Mitgliedsbeitrag ist noch relativ human, befindet sich wohl im Durchschnitt deutscher Fitnessstudios. Das GOLDS rechnet 14tägig ab (gefickt eingeschädelt, da sind Kapitalisten am Werk) und 14 Tage schlagen in meinem Fall mit knapp 25 Euro zubuche, da ich lediglich einen 12-Monatsvertrag abgeschlossen habe. Ihr wisst ja wie das ist… Zwei Monate geht man brav hin und dann fängt plötzlich RUDI, der innere Schweinehund, tierisch an zu kläffen und meint, dass es auf der Couch doch viel gemütlicher sei. Genau das soll mir aber dieses Mal nicht passieren. Habe Rudi abgegeben… Tierheim Uhlenkroog. R.I.P., RUDI – warst ein jahrelanger treuer Kumpel.

Ich sah gestern einen passenden Spruch im Studio:
Der größte Schritt ist der aus der Tür!

Wie wahr, wie wahr! In diesem Sinne – klopf, klopf hasch mich ich bin der Frühling.

Rettet den Apostroph, HSV!

Rettet das Apostroph

Rettet den Apostroph

Beim letzten Heimspiel des HSV fiel mir ein typischer Fauxpas der deutschen Sprache im Stadion auf. Tatort: Das Behinderten-WC und die dazugehörige Beschilderung. Wer erkennt den Fehler? Richtig! Ein orthographischer Fehler: Der Plural von „WC“ lautet „WCs“ und nicht „WC’s“ wie auf dem Schild falsch gedruckt. Anstelle des HSV hätte ich die Schilder lange mal ausgetauscht. Mich zumindest treiben solche Fehler immer zur Weissglut, zumal sie heutzutage von sehr vielen deutschsprechenden Menschen gemacht werden. Da wird wohl etwas mit dem Englischen verwechselt. Man geht vermehrt dazu über, das Plural-s bei englischen Begriffen mit einem fälschlich gesetzten Apostroph abzugrenzen. Meistens fallen Apostroph-Fehler bei den Genitiven auf, wie z.B. bei „Omas Backstube“ oder „Vaters Auto“.

Fazit: Es schreibt sich WCs, (oder CDs, Trochowskis Tor,…)! NICHT WC’s!!! Ich vermute, dass der HSV den Fehler selber noch nicht bemerkt hat oder gekonnt ignoriert. Lieber HSV, Fußballanhänger sind nicht so dumm wie ihr glaubt… 🙂

Rettet das Apostroph

Rettet den Apostroph

Sprengstoffalarm in der Nachbarschaft

… oder in jedem 3. Haus scheint ein Irrer zu wohnen. Kiel, 20.01.2011 – gegen 10:30 Uhr: Feuerwehr, Polizei, Sprengstoffräumkommando und Krankenwagen rauschen an. Vollsperrung der gesamten Straße. Um mir weitere Worte zu sparen, zitiere ich hier die Polizeimeldungen:

1. Polizei und Feuerwehr haben in Kiel am Donnerstag mehrere Häuser evakuiert. Kripo-Beamte fanden in einer Wohnung Chemikalien und „verdächtige Substanzen“.

Das Munitionsräumkommando wurde alarmiert. Gegen den in der Wohnung in der Rendsburger Landstraße lebenden 37-Jährigen läuft ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz, teilte das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein weiter mit. Von der Evakuierung betroffen sind insgesamt zehn Mehrfamilienhäuser und ein kleiner Autohandel. Der Beschuldigte ist polizeibekannt. Da die Situation in seiner Wohnung „unübersichtlich“ sei, werde die Evakuierung sich voraussichtlich bis in den Abend hinziehen, gab das LKA an. Für die Bewohner, die ihre Häuser verlassen mussten, hat die Stadt eine Notunterkunft vorbereitet. Die Spezialisten des Munitionsräumkommandos haben einen Großteil der in der Wohnung vorgefundenen Substanzen und Chemikalien aus der Wohnung verbracht.

Derzeit durchsuchen die Ermittler des Landeskriminalamtes die Zweizimmmerwohnung. Dabei stoßen sie immer wieder auf weitere Substanzen in kleinen Behältnissen, um die sich die Spezialisten kümmern.
Die Durchsuchung wird noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Erst wenn die Maßnahme vollständig abgeschlossen ist, können die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.

(Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//haeuser-nach-sprengstoff-fund-evakuiert.html)

2. LKA-SH: Folgemeldung Evakuierung nach Sprengstofffund in Kiel

Kiel (ots) – Von der nun erfolgter Evakuierung der angrenzenden zehn Mehrfamilienwohnhäuser waren sicherlich bedingt durch die Tages- und Arbeitszeit nur zwanzig Personen unmittelbar betroffen. Die Spezialisten des Munitionsräumkommandos haben einen Großteil der in der Wohnung vorgefundenen Substanzen und Chemikalien aus der Wohnung verbracht.

Derzeit durchsuchen die Ermittler des Landeskriminalamtes die Zweizimmmerwohnung. Dabei stoßen sie immer wieder auf weitere Substanzen in kleinen Behältnissen, um die sich die Spezialisten des Munitionsräumkommandos kümmern.

Die Durchsuchung wird noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Erst wenn die Maßnahme vollständig abgeschlossen ist, können die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Über den Abschluss der Maßnahme wird nachberichtet.

(Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/2256/1751926/landeskriminalamt_schleswig_holstein/rss?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter)

Neueste Entwicklungen: Die Feuerwehr hat ein Versorgungszelt für die Kollegen an der Straßenseite erreichtet. Die Bergung und Räumung der Wohnung hält weiterhin an (Stand 15:35 Uhr). Mittlerweile trudeln einige Schaulustige ein. Am Vormittag war es sehr witzig zu beobachten wie 4-5 Kamerateams und Fotografen ihre Aufnahmen machten und teilweise Feuerwehrleute dazu animierten, Richtung Haus zu laufen um geeignete Bilder in den Kasten zu bekommen.

Ich bin froh, dass unser Wohnhaus nicht von der Evakuierung betroffen ist. Glück gehabt. Es gibt angenehmeres als den Donnerstag in einer Sporthalle zu verbringen. Ich wäre vermutlich ohnehin freiwillig arbeiten oder shoppen gegangen.

Was bleibt mir als Fazit zu sagen? Nicht viel.  Aber Leute gibt es… tz tz tz.

Hier einige Fotos vom heutigen Vormittag und Nachmittag:

Krankenwagen

Krankenwagen

Bildmitte: Das betroffene Haus - an der Straße Fahrzeuge des Räumkommandos

Bildmitte: Das betroffene Haus - an der Straße Fahrzeuge des Räumkommandos

Straßenabsperrung, Einsatzkräfte und Versorgungszelt

Straßenabsperrung, Einsatzkräfte und Versorgungszelt

Totale: Hinten links der Sprengstofffundort

Totale: Hinten links der Sprengstofffundort

 

Camp Rock für Pädagogen

Nein! Ich bin kein Teenie mehr… Aber als zukünftiger Lehrer muss man auf dem Laufenden bleiben und so kam es, dass ich mir natürlich nur aus pädagogischen Gründen Camp Rock 1 und 2 angesehen habe. Kitschig, bunt – disneylike. Aber durchaus amüsant mit hoher Teenie-Romantik. Das meine ich nicht einmal abwertend. Meine „Lieblingsszene“ samt „Lieblingslied“ des Soundtracks? Eindeutig diese hier: Demi Lovatos und Joe Jonas‘ „This Is Me“ – die Piano-Version aus Camp Rock 1″:

HSV-Tormusik: Tüdelband beim Spiel gegen Nürnberg

Hier mal ein kurzes Video der neuen HSV-Tormusik, die ich letztens hier im Blog erwähnte. Aus lizenzrechtlichen Gründen habe ich Spielszenen bzw. das Tor herausgeschnitten herausschneiden müssen *grummel*. 1:0 durch Joris Mathijsen. Endstand 1:1. Mehr gibt es zu dem unansehnlichen Spiel eh nicht zu sagen.

Leider hat YouTube das Video rausgeschmissen aufgrund von Urheberrechtsverletzungen. Bloggen so definitiv keinen Spaß mehr. Auf dem Video sah man lediglich die Zuschauer jubeln und in weiter Ferne eine sehr unscharfe Spielertraube. Das Video stoppte genau mit Wiederanpfiff. Ich kann es nachvollziehen, wenn keine Spielszenen veröffentlicht werden dürfen, aber Torjubel und Fangesänge?! Wie auch immer. Ich rege mich nicht mehr auf. Dann filme ich halt nicht mehr im Stadion bzw. nur meine Sitznachbarn – alles, nur den grünen Rasen nicht.

 

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