Enjans Blog

Kieler Kunterbuntes

Archiv für den Monat “Juli, 2010”

I am a Kater in a box

Kater in a box

Kater in a box

Frauen kaufen Schuhe

Frauen kaufen Schuhe, so sagt man… Männer hingegen kaufen Sinnvolles! Hier meine neueste Errungenschaft – auch viiiiiel billiger als Schuhe: Zwei Kühlschrank-Pins. Wenn die zwei Pins bei der Abnahme helfen, kann WeightWatchers einpacken. Top Preis-/Leistungsverhältnis. 🙂

Kühlschrank-Pins

Kühlschrank-Pins

Bald geht es wieder los: Haa – Ess – Vau

Die neue Dauerkarte ist seit wenigen Tagen in meinem Besitz. Das diesjährige Motiv finde ich toll: Die Westtribünen-Choreo vorm Europa-League-Spiel gegen Fulham. Ich hatte davon auch ein Foto gemacht… Vergleich own pic vs. Dauerkarte 2010/11. NUR DER HSV! Weitere Infos zum HSV gibt es ein ander Mal – die Mannschaft hat diese Woche das Trainingslager im österreichischen Längenfeld gestartet. Bald dazustossen dürfte HSV-Neuzugang Heiko Westermann. Herzlich willkommen! Selbiges gilt auch für Dennis Diekmeier, der aus Nürnberg geholt wurde (macht Guy Demel endlich Feuer unterm Hintern), sowie für den vom 1. FCN zurückgekehrten entliehenen Spieler Choupo-Moting und dem Neu-Trainergespann Armin Veh/Michael Oenning. Jetzt „veht“ ein spürbar anderer Wind beim HSV als noch zu Zeiten „Schlabbadias“. Auffällig nürnberg-lastig das Ganze (Choupo, Oenning, Diekmeier – alles mal Ex-Nürnberger). Mut zur Hoffnung macht auch Nachwuchsspieler Heung Min Son. Er hat sich als bereits unglaublich treffsicher erwiesen. Trainer Veh wird das derzeit gängige 4-2-3-1-Sytem spielen lassen mit Paolo Guerrero zentral und mit nuer einen echten Spitze, die vorraussichtlich Ruud van Nistelrooy heißen wird.Aus meiner Sicht wird Mladen Petric auf der rechten Seite Probleme bekommen. Ein Wort noch zu niederländischen Wendehals Affelay: Bleib, wo du bist. Ich mag keine Spieler mehr sehen, die arrogant daherkommen und sich (wie Eljero Elia) schon bei Real Madrid wähnen. Daher Daumen hoch für die momentane Einkaufspolitik von Siegenthaler, Reinhardt und Co.: Zunehmend deutsche Spieler verpflichten, die sich eher mit dem HSV identifizieren als einige andere Herren. Ich muss immer noch laut lachen, wenn ich an Thiago Neves denke… Das Lachen wird lauter, wenn ich mir die Geschichte um die vermeintliche brasilianische Fußballperle Carlos Alberto und Werder Bremen ins Gedächtnis zurückrufe: Die Nulpe wäre um ein Haar für einen zweistelligen Millionenbtrag beim HSV gelandet damals. Er spielt jetzt im übrigen für den CR Vasco da Gama in seiner Heimat. Das kommt davon, wenn 10 geldgierige Berater um einen herumwuseln und man nicht weiß, was man will und tut.

Plattitüde zum Schluss: Auf gehts, Hamburg, kämpfen und siegen! Gilt besonders für das Auftaktmatch gegen Schalke in der Imtech-Arena. Van Nistelrooy gegen Raul?! Auf jeden Fall Westermann gegen Metzelder.

Choreo

Choreo

Dauerkarte 2010/11

Dauerkarte 2010/11

Fast scheinfrei

Abschied nehmen… von Seminaren und langsam auch von der Uni… Das Examen naht mit großen Schritten. Ich fand das Foto gerade auf meinem iPhone. Habe ich wohl irgendwann dieses Semester in einem Seminar gemacht… Jetzt weiss ich auch, wo: „Jugendsprache“ – es ging gerade um Varianzanalysen bei empirischen Untersuchungen (siehe Tafelbild). Billigste Statistik also. 🙂 Ich wollte das Wort „Statistik“ eigentlich nie wieder im universitären Zusammenhang in den Mund nehmen.

Uniseminar...

Uniseminar...

By the way…

Die Kieler Woche 2010 ist längst gelaufen, aber dennoch will ich euch ein Foto nicht vorenthalten: Jeden Abend starteten weit über 25 Heissluftballons der „Balloon Sail“  und gaben ein herrliches Bild am Kieler Abendhimmel ab. Ein kleiner Trost dafür, dass ich es dieses Jahr nur 1x zur „KiWo“ geschafft habe. Das Foto wurde per iPhone aufgenommen – schlechte Bildquali. Da hilt auch kein IrfanView…

Balloons over Kiel

Balloons over Kiel

Sankt Peter-Ording 2010

Mallorca? Gran Canaria? Thailand? Alles Käse: Wir haben einen der schönsten Strände der Welt direkt vor der Haustür: SANKT PETER-ORDING! Ich liebe dieses Fleckchen Erde abgöttisch. Als Kieler klingt es zuerst paradox, wenn man lieber 120 km nach SPO fährt anstatt die nahe Ostsee zu wählen. Vorteil SPO: Ein ewig langer und breiter Strand, nette Leute, Ebbe und Flut, Natur pur. Leider fehlt oftmals die Zeit, sich einen Tag Auszeit zu nehmen. Letztes Wochenende habe ich es aber geschafft.

Eventtipp: Kitesurf-Weltcup St. Peter-Ording; 16. – 25. Juli 2010 mit Rahmen-Party-Programm LINK

Hier die Pics:

SPO: Blick auf den Leuchtturm Westhever bei Ebbe

SPO: Blick auf den Leuchtturm Westhever bei Ebbe

Strandabschnitt Ording Blickrichtung Hauptstrand

Strandabschnitt Ording Blickrichtung Hauptstrand

Wo ist das Wasser hin?

Wo ist das Wasser hin?

Ordinäre Ordinger Möwe und Leuchtturm

Ordinäre Ordinger Möwe und Leuchtturm

Meine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand...

Meine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand...

Schatten auf Sand

Schatten auf Sand

Hitzefrust?!

Deutschland schwitzt… Kann es an der Hitze liegen, dass ich heute extremst stinkig bin? Wie sagt man so schön: Ich habe den Kaffee auf. Oberkante Unterlippe. „Holst mal schnell deine zwei nicht zugestellten Briefsendungen von der Hauptpost ab!“ dachte ich „und gehst danach schnell zu ALDI – Zutaten für den Kartoffelsalat kaufen.“.

1. Station Post: Die Sonne brennt. Kiel ist eine Baustelle. Geparkt werden kann nur noch im Hinterhof der Hauptpost (die mitten in der City liegt). Klasse. Parkplatzsuche! Frei nach Herbert Grönemeyer: Ich warte schon seit Stunden und dreh so meine Runden… Nach zehn Minuten Parkplatz gefunden. Rein in die Post: Riesenwarteschlange vor den Schaltern. „Prost Mahlzeit“ denke ich und krame meinen sauersten Gesichtsausdruck hervor. Hurra – nach gefühlten 30 Minuten bin ich an der Reihe. Postmitarbeiterin schaut auf eine meiner beiden Abholkarten: „Zustelversuch am 08.07.? Na, der Brief wird vieleicht noch da sein…“. BITTE??? Na sicher ist der noch da – die Lagerzeit beträgt immerhin 7 Tage! Heute ist der 14.7. – macht 6 Tage! Hallo?! Geht’s noch.. In mir fängt’s weiter an zu brodeln. Was ein dümmlicher Kommentar. Post-like. Geh‘ Mathe machen, Mädchen, und reg mich nicht auf. Das Beste war, dass ihr Kollege jede 10 Sekunden wild herumschrie: „Hier anstellen!!! Wir haben nur einen (!) Wartepunkt!!!“. Sehr intelligent, dass bei der Post ein rieseiges Schild im Raum steht, auf dem sinngemäß steht: „Bitte nutzen Sie auch den 2. Wartepunkt im hinteren Teil.“. Meine Empfehlung an den brüllenden Herren war, das Schild doch zu entfernen, dann könne er seine Stimme schonen und die maßlose Schreierei für den Abend mit seiner Frau aufheben. Er meinte angepestet und lapidar, dass man sich hier ja nicht um alles kümmern könne. Ah ja – ich habe es doch nur gut gemeint, der Herr. Püh…

Nächste Station: Der ALDI-Markt – bekannt durch den vorherrschenden extremen Asozialen- und Alkoholiker-Zulauf. Es stinkt schon auf dem Parkplatz nach Alkis und 10-Tage-nicht-gewaschen. Aber der Kartoffelsalat im WeightWatchers-Style verlangt nach seinen Zutaten. Sorry, aber ihr hättet spätestens jetzt ebenfalls die Nase voll gehabt. Kartoffeln, Paprika, Gurke, Äpfel, Bananen. Alles Standardsachen auf meiner Liste, oder täusche ich mich? Sollte kein Problem sein… Denkste! Jetzt weiß ich, wieso ich den Einkauf bei der Discounter-Konkurrenz präferiere. Ich fluche selten in Supermärkten, aber heute habe ich es getan („Scheissladen“). Die Obst- und Gemüsetheke war leergefegt. „Typisch ALDI“ denke ich kurz. Ach nee, ich vergaß: Es gab noch Fruchtfliegen im BigPack auf den verdorbenen Nektarienen, Äpfeln und braunen Bananen. Alter Falter. Wo wohn ich hier?! Früher in der DDR konnte es nicht schlimmer gewesen sein. Immerhin habe ich meine ALDI-Cola Zero bekommen… An der Kasse konnte ich mir allerdings nicht verkneifen, die Kassiererin darauf aufmerksam zu machen, dass die Obst- und Gemüseabteilung mal wieder einen Offenbarungseid abgäbe  und dass sie mich die nächsten 12 Monate erstmal nicht wiedersehen würde. Antwort: „Der Lieferwagen ist gerade gekommen und steht auf dem Hof… Wir räumen dann irgendwann am Nachmittag die Ware ein…“. Ahja… am Nachmittag.. irgendwann…  Bitte denkt an das Insektenspray für die Fruchtfliegen… Aber nun gut – kenne ich von DEM Aldi auch nicht anders. Bei ALDI ist es doch immer so: Man hat gefühlte zwanzig Artikel auf der Einkaufsliste stehen, bekommt aber nur 10 davon. Den Rest muss man notgedrungen teuer im Nicht-Discounter kaufen. ALDIs Sortiment ist schlecht, schlechter, am schlechtesten. Meine Hutschnur stand mir schon im 180 Grad Winkel hoch als es weiter gen Auto ging… Ich hatte zuvor eine ALDI-Plastiktüte für meine gerade erworbenen halb vergamnmelten Champignons, die zwei von Fruchtfliegen angefressenen Ananas, die Batterien und diverses anderes Zeugs, welches nicht auf der Einkaufsliste stand, erworben. Am Auto und kurz bevor ich den letzten Artikel eintüten wollte, macht es RATSCH… Tüte gerissen. Der Boden gepflastert mit dem ehemaligen Tüteninhalt. Meine Miene muss zu diesem Zeitpunkt sehr verfinstert ausgesehen haben… vielleicht auch hochrot. Wer weiß das schon – außer der Kassiererin, die leider meine Wut voll abbekommen hatte.

Oh ich vergaß diese dickliche, immerwährend quatschende Kundin… Ihr erstes Opfer war die Mitarbeiterin, die übelst zugetextet wurde. Jetzt wissen wir alle, dass die dicke Kundin 1,5%-Milch kauft, weil die andere 3,%-fette ihr zu fetthaltig ist – genauso wie das Aldi-Eis. „Wo haben sie Cabanossi? Und Sprühsahne…?“ Die Mitarbeterin muss gedacht haben „Und wo hab ich mein Tepptichmesser?!“. An der Kasse stand die redselige dicke Frau vor mir. Ich hatte mich kaum eingereiht prasselte ein verbaler Tornado auf mich ein: Ihr Sohn würde endlich aus dem „Hotel Mama“ ausziehen, sie würde sich bei der Hitze in den Keller verdrücken, wobei es dort immer so schrecklich stinken würde aufgrund von hochgepressten Grund- oder Abwässern… Sie würde zu nah an der Förde wohnen. Naja, wenn die so viel scheisst wie sie redet, verwundert mich der Gestank nicht. Nicht, dass ich mich an ihren an mich gerichteten Monolog beteiligt hätte… Ich konnte aber mir letztendlich hinsichtlich des Wohnungsauszugs ihres Sohnes nicht verkneifen, zu bemerken: „Ihr Sohn ist sicher heilfroh über seinen Auszug…“. Sie hat leider die Ironie nicht ganz erfasst…

Ich bin wirklich kein Choleriker.. Ehrlich nicht. Ich schwör’s euch. Ich bin die Ruhe selbst. Der Vormittag heute war „too much“ für mich. Dem Nervenzusammenbruch nahe. Meine Freundin schaut mich schon die ganze Zeit schräg von der Seite an, hört zum Glück ihr Hörbuch auf ihrem MP3-Player, so dass sie mich nicht fluchen hören kann. Besser ist das! Was jetzt? Na was wohl: Die restlichen Lebensmittel aus dem Auto holen, denn ich hatte bekanntlich keine Tragetasche (mehr) zum Hochschleppen. Außerdem habe ich vorgestern geschätzte 100 ml Energydrink („Relentless“) über meine Tastatur geschüttet, so dass meine „L“-Taste klebt und nicht mehr korrekt funzt. Media Markt – ich komme – aber wehe, da steht ein Schild: „Heute nur ein Wartepunkt!“…

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