Enjans Blog

Kieler Kunterbuntes

Archiv für den Monat “Juni, 2010”

„Sowaswillichauch.de“

Der beste Kumpel hat Geburtstag? Euer Chef hat euch zum gemeinsamen Deutschland-Gucken zu sich nach Hause eingeladen? Der Nachbar lädt zum WM-Grillen? … und ihr wisst nicht, was ihr als kleines Präsent mitbringen sollt? Hier ist die Lösung: sowaswillichauch.de

Der Internetshop hat neben „witzigen Geschenkideen“ auch Spielzeug, Scherzartikel etc. in seinem Produktportfolio. Einfach mal vorbeischauen. Wie wäre es mit dem „Candy-Grabber“ für die fußball-desinteressierte Ehefrau? Oder Henry, dem Ministaubsauger zum schnellen Entfernen des kleinen Chips-WM-Malheurs?

Bei sowaswillichauch.de könnt ihr allerdings nicht nur kaufen, sondern auch etwas gewinnen: Hier der Link zum aktuellen WM-Gewinnspiel. Einsendeschluss ist der heutige 13. Juni 2010. Ihr müsst euch also sputen. Veröffentlicht bei Facebook oder in eurem Blog Links zum Gewinnspiel und zur sowaswillichauch.de-Seite und erhaltet dafür im Gegenzug eine bestimmte Anzahl von Gewinnlosen. Unter den Einsendern werden iphone-Beamer, Bierzapfanlagen, Getränkekühler, usw. verlost. Preise in einem Gesamtweret von über 1.000 Euro. Pro Blogeintrag gibt es drei Lose, für einen Testbericht auf einschlägigen Testseiten wie ciao.de, dooyoo.de, shopvote.de oder shopauskunft.de sogar satte fünf Lose (für Kurzbewertungen zwei Lose).

Mein Favorit ist das Magnetic Golf-Spiel von sowaswillichauch.de. Zur Entspannung am Schreibtisch während der Referats-Vorbereitung… Oder auch zum Abreagieren in der heutigen Halbzeitpause. Ich erwarte einen heissen Fight zwischen der DFB-Elf und den „Socceroos“ aus Australien.

Viel Erfolg und Glück beim Gewinnspiel.

Griechenland

Griechenland befindet sich nicht nur in einer Wirtschaftskrise, sondern auch in einer Fußballkrise. Die Jungs lassen sich gerade von Südkorea abzocken und spielen einen grauenhaften Fußball. Aber: Wie (von mir) schon erwartet. Hellas adio! Γεια χαρά!

Die WM 2010 hat begonnen – meine Ohren

Vuvuzelas

Vuvuzelas (Source: flickr.com. Thanks to Coca Cola South (Creative Commons licence). http://www.flickr.com/photos/coca-colasouthafrica/4638238373/)

Ich bin für gewöhnlich ein toleranter Zeitgenosse… Gestern trieb es mir aber die Zornesröte ins Gesicht. Aber erstmal von vorne. Schön, dass die Fußball-WM in Südafrika endlich begonnen hat. Ebenfalls schön, dass die Menschen in Südafrika fast ausnahmslos in Feierlaune sind und allseits gute Stimmung verbreiten. Allseits? Nein, nicht allseits. Nicht in den Stadien. Dort hört man nur das ohrenbetäubende, nervtötende Tuten und Surren dieser höllischen Tröten, Vuvuzelas genannt. Für mich war es eine Qual, das WM-Eröffnungsspiel der Südafrikaner gegen Mexiko mit Ton in Zimmerlautstärke anzuschauen. Das Getute machte einen spätestens nach 10 Minuten aggressiv. Meiner Meinung nach haben Vuvuzelas nur einen Sinn: Die Stimmung in den WM-Stadien zu killen. Man hörte nicht einen Schlachtenbummler bzw. Fangesang. Dafür immerwährend Vuvuzelas. Platt gefragt: Was soll das?! Soll das afrikanische Fußballatmosphäre darstellen? Wenn ja, kann ich nur doppeldeutig feststellen: Armes Afrika… WM gucken wird also in den kommenden vier Wochen zur Qual, denn ich befürchte, dass bei Spielen ohne afrikanische Beteilung genauso hartnäckig getrötet wird wie im Eröffnungsspiel. Diese logische Vorausahnung macht mich nervös… Ohropax? Ton abstellen? Beides keine Lösung. Bei Bundesligaspielen war ich „SKY“ immer dankbar, dass man den Kommentator wegschalten und auf „Stadionton“ umschalten konnte. In Südafrika ist es umgekehrt: „Bitte lieber Kommentator, sprich lauter. Liebe Technik, dreht den Außenmikros den Saft ab!“ fleht man innerlich ab Spielminute 1.

In Europa wird vielfach befürchtet, dass Vuvuzelas auch Einzug in europäische oder auch deutsche Stadien nehmen werden. Meiner Ansicht nach ist diese angst völlig unbegründet, da Vuvuzelas fast allen deutschen/europäishen Fußballanhängern auf die Nerven gehen. Ich sage es mal so: Wehe, jemand bringt eine Vuvuzela mit ins Stadion… Derjenige wird sein Blasgerät nach weniger als 3 Minuten von seinen Tribünennachbarn zerbrochen und zertreten im nächsten Mülleimer wiederfinden. Jede Wette. Wir werden in Deutschland Vuvuzelas so oft in unseren schönen, stimmungsvollen Arenen sehen wie eine Kuh in der Straßenbahn. Keine Sorge – zumindest der deutsche Fußball scheint gerettet. Vuvuzela-Nutzer haben eh meist vom Tuten und Blasen keine Ahnung – unterstelle ich hier mal ganz frech und wortspielerisch.

Dennoch wird das Übel „Vuvuzela“ uns in den kommenden vier Wochen noch einige Nerven und Trommelfelle kosten. Oder hat jemand eine Idee, wie man innerhalb von 2-5 Tagen alle Vuvuzelas Afrikas entsorgen kann?!

Noch ein Wort an die Leute, die argumentieren, Vuvuzelas würden zur afrikanischen Fußballtradition gehören: Dies ist nicht korrekt. Die Tröten sind erst seit circa Mitte der 90er Jahre im Kommen und sind daher nicht als „Tradition“ auf dem Schwarzen Kontinent zu bezeichnen.

Fazit: Die WM 2010 bei den fröhlichen, gut gelaunten und fußballfanatischen Südafrikanern könnte so schön werden, jedoch zerstören die Vuvuzelas jegliche Stimmung in den WM-Arenen und lassen nicht den Hauch von Fußballatmosphäre aufkommen. Hey – dann lieber popcornessende Amerikaner… Die stören wenigstens nicht. Bin mal gespannt, ob sich unsere deutschen Schlachtenbummler gegen die Tröten durchsetzen werden am Sonntag und man wenigstens einige „Deutschland, Deutschland“-Rufe hören kann. Ich hege starke Zweifel.

Andere Länder, andere Sitten. Heute: Holland vs. USA

ROFL … Niederländisch, erste Lektion für alle Amis: Pissbach heißt Pissrinne (und nicht Handwaschbecken)…in english: urinal… or maybe „pee channel“?!

THW Kiel holt das Double – Meisterschaftsfeier

Autokorso in Kiel? Das kann nur eins heißen: THW ist mal wieder Meister… Glückwunsch an den THW Kiel. Durch den heutigen Sieg in Großwallstadt sind die Kieler Deutscher Handballmeister 2010 und Double-Gewinner (CL-League + nationaler Meister). Die Mannschaft ist heute um 21:40 Uhr auf dem Flughafen gelandet und fuhr per Autokorso Richtung Meisterschaftsfeier auf dem Kieler Rathausplatz. Wer war dabei? Ich! Leider dämmerte es schon gewaltig und fast alle meine Fotos sind unscharf und verwackelt. Tja, ich bin kein Profifotograf und bei Dämmerung macht die SLR-Cam mit Teleobjektiv ohne Blitz schlapp.

Ich bin ja eher der Fußball- als Handball-Fan und kenne daher die Spieler nicht so genau. Kann mir bitte mal jemand sagen, wer wer ist auf den Fotos?

Am Flughafen

Am Flughafen: Marcus Ahlm und Filip Jicha

Autokorso Knooper Weg 1

Autokorso Knooper Weg 1

Abfahrt bzw. Ankunft Flughafen Kiel

Abfahrt bzw. Ankunft Flughafen Kiel

So sehen Double-Sieger aus (Knooper Weg)

So sehen Double-Sieger aus (Knooper Weg). Filip Jicha und...!?

Start Autokorso Airport

Start Autokorso Airport. Rechts Coach Gislason.

Gislason, Narcisse und Omeyer (oder?!)

Omeyer, Narcisse, Brandenburger

Christian Zeitz

Christian Zeitz

Den kenn ich... aber der Name...!?

Dominic Klein

THW-Meistermobil

THW-Meistermobil

Party

Party

Kreuzfahrer am Wochenende in Kiel

Woran merkt man, dass es Sommer wird? Antwort: Im Kieler Hafen sind fast täglich Kreuzfahrtschiffe zu Besuch. So auch am 29. Mai (Samstag). Zu Gast waren die MS Athena, Princess Daphne und „MeinSchiff“ der Firma TUI.

„MeinSchiff“ wurde im Jahr 1995 von der Meyer-Werft in meiner emsländischen Heimat für die Reederei „Celebrity Cruises“ gebaut und auf den Namen „Galaxy“ getauft. Die Baukosten betrugen 320 Millionen USD. Durch ein Joint-Venture mit der TUI übergab Celebrity Cruises das Schiff 1999 an den TUI Konzern. Es erfolgte ein Umbau und die Namensänderung in „MeinSchiff“. Die „MeinSchiff“ ist ca. 264 m lang, 32 m breit bei 77.000 BRZ. Am 29. Mai brach das Schiff zur Ostseekreuzfahrt „Schatzkammern der Ostsee“ auf (bis zum 8. Juni). Ziele sind u.a. Kiel, St. Petersburg, Riga, Talinn und Helsinki.

"Mein Schiff" im Kieler Port

"Mein Schiff" im Kieler Port

"MeinSchiff" Bug

"MeinSchiff" Bug

Die „Princess Daphne“ ist ein 162,4 m langes Drei-Sterne-Kreuzfahrtschiff, welches von einem Frachter (Port Sydney) zu einem Passagierschiff umgebaut wurde. Ein früherer Name des Schiffes war „Ocean Monarch“ („Hansa-Kreuzfahrten“). Die Namensänderung erfolgte nach dem Verkauf an die Reederei „World Cruises“ im Jahr 2009. Die „Daphne“ ist wie die „MeinSchiff“ auf Ostseetour.

"Princess Daphne"

"Princess Daphne"

"Princess Daphne" auf der Innenförde

"Princess Daphne" auf der Innenförde

Color Magic beim Auslaufen - daneben Daphne und MeinSchiff

Color Magic beim Auslaufen - daneben Daphne und MeinSchiff

Die 1946 gebaute „MS Athena“ hat eine recht bewegte Vergangenheit. Es ist das älteste im Dienst befindliche Transatlantikschiff, welches mehrfach umbenannt wurde (Stockholm, Völkerfreundschaft, Fridtjof Nansen, Surriento, Italia Prima). Als frühere „Stockholm“ kollidierte das Schiff vor New York City mit dem doppelt so großen Liner „Andrea Doria“. Die „Andrea Doria“ sank 11 Stunden später. Bei der Kollision in einer Nebelbank verstarben 46 Doria-Passagiere (von knapp 1.700) und 5 Passagiere der „Stockholm“. 1960 kaufte der DDR-Gewerkschaftsbund das Schiff, taufte es in „Völkerfreundschaft“ um und diente als Urlaubsschiff für regimetreue DDR-BürgerInnen. In den 80er Jahrenwurde das Schiff in Oslo zu einer Asylbewerberunterkunft umfunktioniert. Seit 2009 fährt die „MS Athena“ für Phoenix-Reisen.

"MS Athena"

"MS Athena"

Schiff ahoi!

Die Öl-Katastrophe auf Deutschland visualisiert

Ich habe eine interessante Internetseite entdeckt, die einem das Ausmaß der von der BP-Bohrinsel verursachten Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko gut veranschaulicht. Der User kann den Ölteppich in einer Map auf einen Ort seiner Wahl platzieren. Ich finde eine solche Grafik sehr interessant, da die meisten von uns Europäern (und Nicht-Europäern) vermutlich keine räumliche Dimension entwicklen können. Das Realisieren und Abschätzen von Entfernungen und Größen lässt sich naturgemäß immer besser an bekannten Räumen festmachen, die auf dem vertrauten Festland liegen. Viel schwieriger ist es, wenn eine solche Fläche auf dem Meer dargestellt wird. Daher habe ich den Teppich auch nicht auf meine Heimatstadt Kiel gelegt (–> Ostsee).

Ich habe beispielhaft Hannover ausgewählt, da die niedersächsische Landeshauptstadt relativ zentral in Deutschland liegt. Erschreckend: In Europa wäre ein Bereich betroffen, der westlich bis weit in die Niederlande hineinreicht (Apeldoorn) und östlich fast an Berlin heranragt bzw. auf Höhe Magdeburg endet. Nördlichster Punkt ist Hamburg-Norderstedt, südlichster Göttingen. Sprich: Es ist aktuell ca. eine Meeresfläche von Verschmutzung betroffen, die annähernd so groß ist wie Niedersachsen. Von den Folgeschäden an den Küsten sei gar nicht erst zu sprechen. Auch nicht vom weiterhin austretenden Rohöl. Die Karte sagt viel aus, so dass weitere Kommentare nicht mehr nötig sind. Wir bekommen „Mutter Erde“ schon noch gänzlich zerstört, oder?!

Hier der Link zur Karte. Ich möchte die Map hier aus urheberrechtlichen Gründen lieber nicht einbinden.

Seite der NOAA mit GIS-Material zur Katastrophe – Coastal Ecosystem Maps

NOAA – weiteres Kartenmatieral mit Vorhersagen/Prognosen etc.

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