Enjans Blog

Kieler Kunterbuntes

Netter Zeitvertreib: Postcrossing.com

Vor einiger Zeit, genauer gesagt gestern, bin ich auf eine Seite aufmerksam gemacht worden, die sich postcrossing.com nennt. Einige werden diese nette Internetcommunity (wenn ich Postcrossing als solche bezeichnen kann) bereits kennen und sogar aktiv daran teilnehmen. Es geht hier um den Austausch von Postkarten mit Postcrossing-Mitgliedern aus der ganzen Welt. Man registriert sich auf der Seite, füllt sein Profil aus und klickt auf „send a postcard“. Daraufhin erhält man eine zufällig ausgewählte Adresse eines anderen Mitglieds und kann/muss/sollte diesem nun eine Postkarte seiner Wahl zusenden. Im Gegnzug wird die eigene Adresse an ein anderes Postcrossing-Mitglied weitergegeben und man erhält idealierweise in den nächsten Tagen ebenfalls eine Postkarte. Man darf bis zu 5 Postkarten gleichzeitig im Umlauf (travelling) haben. Wenn der Empfänger die Postkarte erhält, regisitriert er den Eingang auf Postcrossing.com mithilfe der zuvor erstellen Post-ID, die auf jeder Karte zwecks Zuordnung vermerkt sein muss. Viele User fotografieren die erhaltenen und gesendten Postkarten, so dass sie in einer Galerie einsehbar und nachverfolgbar sind.

Die Adressen sind nicht öffentlich einsehbar, sondern werden nur dem „Sender“ zur Verfügung gestellt. Es ist aber auch möglich, einen direkten Postkartentausch zu veranlassen, sollten beide User damit einverstanden sein. Die Kontaktaufnahme erfolgt durch die Mitgliedersuche bzw. durch eine private Kommunikation mit dem integrierten Messagingsystem.

Schaut’s Euch einfach mal an. Ist kinderleicht und sehr verständlich. Nur solltet Ihr grundlegende Englischkenntnisse besitzen. Eine Postkarte in das europäische Ausland kostet zur Zeit 0,65 Euro, in andere Länder der Welt 1 Euro.

Mein Fazit: Ich bin zwar erst frisch dabei, aber das Projekt sounds like fun. Ich bin mal gespannt, wann ich meine erste Postkarte erhalte und woher sie stammt. Die ersten meiner fünf Karten liegen bei mir abschickbereit auf meinem Schreibtisch. Sie gehen nach Japan, China, Finnland, Moskau und in die USA (Maryland).

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