Enjans Blog

Kieler Kunterbuntes

Bin ich bald „cool“, weil rauchfrei?!

Wird es den Tag geben, an dem meine Kleidung nicht nach Zigarettenqualm müffelt, an dem man keine 5 Euro für eine Packung Gauloises investiert, an dem man keinen Aschenbecher ausleeren muss und an dem man nicht auf einen Gute-Nacht-Kuss der eigenen Partnerin verzichten muss, weil man aus dem Mund stinkt?

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Habe vor mehr als 48 Std. aufgehört zu rauchen. Versuch Nummer 928 ist das jetzt innerhalb der letzten 10 Jahre. Noch lehne ich den Genuss das Anzünden einer „Ziggi“ tapfer ab, obwohl ich zeitweilig wirklich am Leiden bin. Alles nur Psyche! Ruuuuhig… *an ‚was Schönes denk*. Man spürt dieses Suchtgefühl permanent, man hat Appetit auf etwas… aber nicht auf Nahrungsmittel, obwohl dieser Dran sich so anfühlt. Isst man etwas, schmeckt es nicht, man hat doch irgendwie keinen Hunger. Sogar der Kaffee will nicht wie gewohnt munden. Liegt bestimmt daran, dass die Kaffeepads von Lidl kommen und nicht wie sonst von Aldi…

Nein… wir wollen keine Ziggi rauchen und der Zigarettenautomat da draussen ist diese Woche für arme Studenten geschlossen. Ende der inneren Diskussion! Was sollen denn die Schüler von Dir denken, wenn Du stinkenderweise den Klassenraum betrittst am Mittwoch, wenn das Schulpraktikum beginnt? Schönes Vorbild! Apropos: Während meines letzten Praktikums fragte mich doch glatt ein ohnehin schon vorlauter Schüler während meines Unterrichts, ob ich Raucher sei… die soeben ausgeteilte Kopie würde ja „voll ekelig nach Rauch riechen“. Uuups… Sowas möchte ich kein zweites Mal hören. Ehrlich nicht. Peinlich! Vielleicht ist diese im Hirn eingebrannte „Szene“ die beste Motivation weiterhin rauchfrei zu bleiben.

Mein letzter Kommentar handelte von Geschmacksverstärkern… dieser hier voim Rauchen… Die Drogen der Moderne? Nein, im nächsten Artikel werde ich nicht von meinem Alkoholkonsum berichten… Prost. Trinke keinen Alkohol *protz*!!!

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Ein Gedanke zu „Bin ich bald „cool“, weil rauchfrei?!

  1. Hey!
    Bei mir liegt die letzte Zigarette (nach 22 Jahren als Raucherin) jetzt über 7 Monate zurück und mit der Zeit wird das Pieksen sehr viel seltener.
    Was mir, besonders anfangs, geholfen hat, war das Umdenken vom „Ich darf nicht rauchen“ hin zum „Ha! Ich muss ja gar nicht mehr rauchen.“ Das Bewusstmachen des Gewinns an Freiheit über meinen eigenen Willen hat mir ordentlich beim Durchhalten geholfen.
    Ich drücke Daumen, dass du es schaffst durchzuhalten. Es lohnt sich allemal, auch wenn man in schlimmen Schmachtmomenten die ganzen Vorteile nicht unbedingt wahrnimmt.

    Grüße
    Katja

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