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Roterfaden

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Wenn der Postmann zweimal klingelt… dann bringt er mir meinen „Rotenfaden„.

Was ist der Rotefaden? Ein richtig gut durchdachter Organizer, den man in seinem Material und Farben frei gestalten kann und in den Formaten DIN A5 und A6 erhältlich ist -mit einem Leder- oder hochwertigem Tanzbodeneinband. Der Clou an diesem Taschenbegleiter sind die drei Paar Klammern, die die Inlays (aller Art) halten und gleichzeitig als Lesezeichen dienen. Dadurch wird ein ungestörtes Schreiben ermöglicht ohne mittige, behindernde Ringbuchklammern. Das Produkt samt Zubehör wird komplett in Deutschland hergestellt und per Handarbeit verarbeitet. Auf Wunsch kann man sich eine zweite Innentasche einnähen lassen. Auch andere Sonderanfertigunge sind gegen Aufpreis möglich – je nach dem Anforderungsprofil des Benutzers.
Zusätzlich werden diverse Einlagen angeboten: Kalender (bietet viel Platz für Eintragungen), Adressbuch, Lesehefte, Skizzierhefte, Schreibhefte etc.
Dem Benutzer sind bei der Nutzung kaum Grenzen gesetzt: Der Rotefaden klammert alles: Vom Geldschein bis zur Visitenkarte. Das alles ohne Papier lochen zu müssen.

Entwicklerin Beate Mangrig hat mit ihrem „Rotenfaden“ bereits mehrere Design- und Innovationspreise gewonnen. Dabei war das Produkt ursprünglich „nur“ als Diplomarbeit für den Abschluss an der  Hochschule für Bildende Künste Saar angedacht, entwickelte sich aber in der Folge zum Verkaufsschlager. Kompliment an Frau Mangrig zu dieser hervorragenden Arbeit. Da schaut man sich doch mit Vergnügen seinen Terminkalender an. Nicht gerade selbstverständlich. Obwohl ich auch nicht übertreiben sollte, denn bei meiner „To Do List“ kommt trotz Roterfaden keine freudige Euphorie auf.

Verbesserungsvorschläge kann ich derzeit noch nicht entwickeln, da der Taschenbegleiter von mir noch nicht ausreichend in der Praxis erprobt worden ist. Auf jeden Fall wird er mein „stetiger Begleiter“ in Sachen Universität und Lehrerberuf.

Noch etwas zum Preis: Der Spass ist nicht ganz günstig (ab 49 Euro). Ich empfehle, ruhig von Sonderausstattungen Gebrauch zu machen (weitere Innentaschen, Ledereinband,…). Nach dem Motto „Wenn schon, denn schon!“. Ich bereue gerade, dass ich kein Leder als Aussenmaterial gewählt habe und auf eine zweite hintere Innentasche verzichtet habe. Auch weitere Stiftschlaufen für dickere Schreibutensilien sind bestimmt nicht von Nachteil. Als Papiereinlagen können auch handelsübliche Schulhefte dienen. Natürlich sehen die Original-Inlays schicker aus.

Nun kann mein Schulpraktikum am kommenden Montag beginnen. Ich bin gerüstet – zumindest materiell.

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Ein Gedanke zu „Roterfaden

  1. Also schick ist das Teil ja in jedem Fall und sieht noch dazu ziemlich praktisch aus. Vor allem weil man nur die Kategorien mitnimmt die man auch wirklich braucht. Bloß der Preis stört mich massiv. Es kann ja noch so gut verarbeitet sein und aus Deutschland stammen, aber 49 Euro plus zusätzlich neun Euro für ein paar Blätter geheftetes Papier ist einfach zu viel für mich als Student! Ich finde es sollte eine spezielle Ausgabe für alle geben, die nicht so viel Geld haben.

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