Enjans Blog

Kieler Kunterbuntes

Archiv für den Monat “Januar, 2009”

Kevinismus, Chantalismus und Emilismus

Soeben betrachtete ich beim sonntäglichen Frühstück die Geburtsanzeigen in der lokalen Wochenendpresse und fühlte mich stark an den soziologischen Begriff „Kevinismus“ erinnert. Falls niemand etwas damit anfangen kann:

„Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu geben. Kevinismus führt bei den Erkrankten und vor allem bei deren Nachwuchs zur sozialen Isolation. Die Betroffenen entwickeln eine Psychose gegen gesunde Menschen und verkehren nur mit Personen, die ebenfalls an Kevinismus (Chantalismus) leiden.“ (Zitat: uncyclopedia.org)

Dieses Zitat ist natürlich leicht satirisch gemeint. Allerdings ist „Kevinismus“ wahrhaftig ein offizieller soziologischer (Fach)begriff. „Kevinismus“ und „Chantalismus“ beziehen sich hierbei eher auf die Namensgebung vieler ostdeutscher Eltern in den Jahren zu und nach Zeiten der Wende , die häufig anglizistisch-klingende Namen wählten (Sandy, Monique etc.). Der Trend zum altdeutschen Vornamen wie Johanna, Sophie, Wilhelm wird „Emilismus“ genannt. So findet sich auch im Kieler Raum ein großer Mix aus Emilisten, Kevinisten und Chantalisten. Aktuelle Samstagszeitungs-Beispiele gefällig? Momme, Kalle, Ben Luca, Finja-Sophie, Leon, Karl Richard, Matti, Jonathan, Neele, Noah, Malik Sam und Emil. Ich habe hier sämtliche Neugeborenen-Namen aus derSamstagszeitung aufgelistet- ausnahmslos. Meine Favoriten sind definitiv Malik Sam und Momme – oh my God. Mir stellt sich die Frage, ob überhaupt Vornamen existieren, die nicht in die zuvor genannten und verurteilten Gruppen hineinpassen. Man müsste wohl zu Standardnamen wie  Andreas, Michael, Thomas, Andrea, Sabine, Birgit greifen.

Aber hey – mal ehrlich: Ich finde Noah, Bennet, Lennart oder auch Laura hübsch! Man kann natürlich auch mixen und seinen Sohnemann Pierre-Otto nennen oder analog dazu die Tochter Edith-Merle, unsere Perle.

Man entsinne sich zudem der Kindernamen, die einige Promis ihren Schützlingen ausgesucht haben: Jaden Gil, Jaz Elle, Wilson-Gonzales, Jimi Blue.
Manche Namen sind nun wirklich eine Strafe für das Kind und viele Eltern sind sich anscheinend nicht über die negativen Folgen bewusst: Hänseleien in der Schule, permanentes Buchstabieren des Vornamens, Nachteile bei Jobbewerbungen, Diskriminierungen… usw.

Ich traue mich nicht zu erwähnen, dass für mich – im Falle, dass ich ein Mädel geworden wäre – Namen wie Okka und Urte zur Auswahl standen. Huch!

Abschließend einige interessante Links zum Thema:
Focus-Kolumne
WELT.de-Artikel 1
WELT.de-Artikel 2
WDR
DIE ZEIT – Onlineausgabe

…und tschüss, Nigel

Nun ist es amtlich: Nigel de Jong verlässt mit sofortiger Wirkung den Hamburger SV und wechselt für eine Ablösesummer von 19,5 Millionen zu Manchester City. Viel Erfolg dort, Nigel. Du wirst uns Fans immer in bester Erinnerung bleiben.
Ob ManCity nun ein sportlicher Aufstieg ist, wird sich zeigen. Der bessere und erfolgreichere Fussball wird zur Zeit definitiv in Hamburg gespielt. Aufgestiegen im finanziellen Sinne ist Nigel auf alle Fälle – bei einem Salär von 5-6 Millionen Euro im Jahr… Not bad, not bad.
An dieser Stelle bitte ich den Scheich, Werder Bremen Diego wegzukaufen. Obwohl das die Bremer sportlich eher stärken wird als schwächen, da dann Ruhe im Busch herrschen wird. Keine nächtlichen Alkoholfahrten mehr, keine Sarah Connor Dates…
Aber was interessieren uns Diego und Connor.. Wir brauche einen neuen Sechser und zwar zügig! Ob Didi und Bernd derzeit ein Bad in der Millionen-Euro-Wanne nehmen a la Dagobert Duck?
By the way: Nur zwei andere Transfers brachten mehr Millionen in die Kassen von Bundesligisten: Der Emerson Transfer von Leverkusen zu Roma (20 Mio) und der von Owen Hargreaves von Bayern zu ManU (25 Mio). Danke, Scheich Mansour bin Zayed al Nayan aus Abu Dhabi.

Armer Carlos

Leider musste ich heute meine Uni-Vorlesung canceln, da ich mit Kater Carlos (6 1/2 Monate) zum Tierarzt gefahren bin. Der Kleine hat sich die letzten drei Tage regelmäßig übergeben, was nicht normal ist. Von wegen der Tierarzt sagt mir „Katze zwei Tage fasten lassen.“ und gut ist es. Das Röntgenbild ergab ein vergrößertes Herz und eine vergrößerte Leber. Anzeichen einer Herzinsuffizienz. Bad news. Der Sache muss nun weiter auf den Grund gegangen werden und vermutlich müssen wir mal beim Herzspezialisten vorstellig werden. Der Tierarzt sah u.a. das Übergeben und das Ausscheiden von schaumiger Spucke (machen BEIDE Katzen 1-2x die Woche) als Symptome an. Ich hoffe, dass unser kleiner Chester nicht am gleichen Herzproblem leider. Aber noch ist nichts sicher… Das Übergeben kann auch andere Ursachen haben. Allerdings waren die oberen 2/3 des Herzens um ein Drittel vergrößert. Das wird schon seine Ursache haben. Kotzen tun die Katzen dann aufgrund der Wassereinlagerungen in der Lunge – so wurde es mir erklärt. Die vergrößerte Leber kann auch mit der Herzinsuffizienz zusammenhängen.
70 Euro hat mich der Spass bislang gekostet. Was tut man nicht alles – muss ja. Wäre ja positiv, wenn so eine Krankheit frühzeitig erkannt wird, was bei Katzen aufgrund der schwer wahrnehmbaren uns selten auftretenden Symptome nicht selbstverständlich ist.
Beide Kater sind jetzt aber bester Laune. Carlos hat heute noch nicht gekotzt. Den Schock des Tierarztbesuches hat er auch gut verdaut. Klein-Carlos war äußerst ruhig und tapfer. Immerhin hat er noch eine Spritze verpasst bekommen – zur Entwässerung. Wenn er ab morgen nicht mehr „kotzt“, verdichten sich die Hinweise auf die o.g. Krankheit.
Abwarten und Tee trinken. Ich habe den relaxten Carlos soeben mal per Webcam auf dem Schreibtisch vor mir liegend fotografiert. Kraul mich, ich hab‘ mir das verdient – ist seine heutige Devise.

Kraul' mich, Untertan!

Kraul' mich, Untertan!

Spannungggggg

ennoja goes school

Heute ist Montag. Ein spannender Tag. Heute wird uns Studenten bekanntgegeben, an welcher Schule wir unser zweites Schulpraktikum zu absolvieren haben. Die Vergabe der Plätze erfolgte nach Bewerbung zentral über die Praktikumsstelle. Schleswig-Holstein ist ein Flächenbundesland. Daher kann es einen Kieler Studenten durchaus mal an die Westküste verschlagen (2 Std. Fahrt per Auto, unerreichbar per Zug…) oder Richtung Flensburg hoch. Zwar dürfe Wunschorte angegeben werden, was aber noch lange nicht heisst, dass diese auch bedient werden. Da ich ein von Natur aus neugieriger, ungeduldiger Mensch bin, habe ich mich auch gleich gegen 10 Uhr gen Uni aufgemacht. Siehe da: Hätte schlimmer kommen können. Ich werde mein Praktikum an einer Schule absolvieren, die lediglich knappe 20 km entfernt liegt. Die dortige Realschule ist auch die einzige am Ort. Ein Gymnasium gibt es lediglich in der etwas entfernteren größeren Nachbarstadt (die nicht Kiel heisst). Leider hverfügt die Schule nicht über eine eigene Internetpräsenz, so dass ich nur Anschrift und die Anzahl der Schüler (470 – 500, die Hälfte davon bestimmt im prä- und postpubertierendem Stadium) in Erfahrung bringen konnte. Schade, schade, schade. Pflichtgemäß werde ich mich in den kommenden Tagen bei den Damen und Herren als ihr neuer Praktikant vorstellen. Das werden aufregende Märzwochen, da ich ja noch nie eigenständig unterrichtet habe. Abgesehen von der 2. Klasse einer Grundschule während des 1. Praktikums. Pubertierende Realschüler werden ein anderes Kaliber sein. Ich freue mich trotzdem darauf, mich beweisen zu können und zu müssen. Nervös? Ja! Ängstlich? Nein! Immerhin habe ich mir den Lehrerberuf selbst ausgesucht und bin über jegliche Möglichkeit des Unterrichtens innerhalb meines Studiums dankbar. Here we go!

Derzeit auf dem MP3-Player: Beyoncé – If I Were a Boy

Höre gerade „If I Were a Boy“ von Beyoncé (möchte das Video aus rechtlichen Gründen hier nicht einbetten, sondern verlinke es lieber). Nettes Lied. Welcher Mann erkennt sich in dem Songtext wieder? Welche Frau erkennt ihren Partner? Einige? Viele? Sie hätte den Titel auch „Alle Männer sind Schweine“ nennen können.

Recht hat sie, die Beyoncé! Teilweise!

Manchester City gibt Angebot für Nigel de Jong ab (17,5 Mio. Ablöse)

de Jong

de Jong

Der Scheich aus Manchester City meint es scheinbar in der Tat ernst. Beim HSV ist laut BILD.de ein schriftliches Angebot für unseren Sechser Nigel de Jong über 17,5 Millionen Euro eingegangen. Eine Summe, bei der der HSV wohl nicht nein sagen wird. Es wird gemunkelt, dass der Deal an diesem Wochenende über die Bühne gehen wird. Das heisst: de Jong ist mit sofortiger Wirkung kein HSV-Spieler mehr.Dies wäre ein herber Verlust. de Jong gehört mit Sicherheit zu den besten Sechsern der Welt. Ex-HSVer Vincent Kompany wechselte bereits vor der Saison zu den Neureichen aus Manchester. Finanzkrise? Was ist das?! Sie scheint den Scheich noch nicht erfasst zu haben. Er hat gleichzeitig 125 Mio. für Kaka geboten.

Anmerkung am Rande: Der HSV steckt gerade in den Verhandlungen mit de Jong bzw. waren sich beide Seiten bereits mündlich über eine Vertragsverlängerung zu besseren Konditionen einig. Hintergrund ist der auslaufende Vertrag de Jongs und die darin festgeschriebene Ablösesummer von 2 Millionen Euro zum Sommer 2009 hin.

Folglich sind die 17,5 Mio. Euro ein wirkliches Topangebot. de Jongs Transfer wäre der drittteuerste Wechsel der Bundesligageschichte.

Was nun, Herr Beiersdorfer? van Bommel wäre verfügbar. Sein derzeitiger Marktwert liegt bei ca. 13,5 Millionen Euro, er wäre im Sommer ablösefrei, so dass das Gehalt von 3 – 3,5 Mio. Euro meiner Meinung nach zu stemmen wäre (plus das obligatorische Handgeld). Die Rückrunde käme man eventuell mit Alex Silva und David Jarolim als 6er zurecht. Dennoch werden die HSV-Fans samt Verein not amused über de Jongs Abgang sein. Der HSV verliert einen Topspieler nach dem anderen. Im Sommer wird Atouba gehen, Bastian Reinhardts Verlängerung steht in den Sternen, de Jong in der Winterpause weg, Brasi-Flop Neves vielleicht im Sommer, usw. In der diesjährigen Winterpause verliessen bereitsOdjidja-Ofoe und Anton Putsilo den Verein. Der eine gen FC Brügge, der andere Richtung Minsk.

Das klingt nach einer Runderneuerung des Kaders zur kommenden Saison. Aber wo bitte wird das Geld hergenommen?

booklooker.de – für alle Lesebegeisterten (plus Exkurs „Feuchtgebiete“)

Ich möchte euch heute den Online-Bookstore „booklooker.de“ für Neu- und Gebrauchtbücher (sowie Filme und Musik) vorstellen. Ihr könnt hier kaufen und verkaufen. Eine echte Alternative zum bekanntesten deutschen Anbieter dieser Art (ich nenne keine Namen und meine nicht Ebay…) und seinen „Marktplatz“.
Das booklooker-Angebot ist vielseitig und groß. Zur Zeit stehen alleine 15 Millionen gebrauchte und 10 Millionen neue Bücher zum Verkauf. Diese werden sowohl von Privatpersonen als auch von Händlern vertrieben. Großer Vorteil gerade für Verkäufer: Versandkosten lassen sich eigenmächtig bestimmen, es fällt keine Angebotsgebühr an, der Angebotszeitraum ist nicht begrenzt und es wird lediglich eine Provision in Höhe von 6,9% zzgl. MwSt. fällig. Den Austausch der Bankdaten übernehmen Verkäufer und Käufer eigenständig. Bookooker.de dient sozusagen nur als Angebotsplattform ohne weiter in die Geschäfte einzugreifen.
Der o.g. Marktführer auf diesem Gebiet hingegen, lässt Verkäufer hinsichtlich der zu entrichtenden Provisionen und Gebühren alt aussehen und kann gegenüber dem booklooker-Angebot keinesfalls mithalten. Ich werde gleich diverse Bücher zum Verkauf einstellen und bereue, booklooker.de nicht früher genutzt zu haben.

Ein Positivbeispiel vom heutigen Tag. Ich habe um 15:40 Uhr ein gebrauchtes Thomas Bernhard Buch zum Preis von 2 Euro plus 1,10 Euro Versandkostenpauschale erworben. Dieser Schmöker ist derzeit nämlich bei den Buchhändlern nicht lieferbar. Soeben erhielt ich eine E-Mail des Verkäufers, der mir neben seinen Kontodaten mitteilte, die Sendung bereits um 16 Uhr postalisch verschickt zu haben. Das nenn ich schnell-schnell und vertrauensvoll. Eine äußerst positive Erfahrung! Klasse.

Einen negativen Punkt sehe ich allerdings: Es gibt weder für Käufer noch für Verkäufer eine Absicherung im Fall einer Nicht-Lieferung oder Nicht-Zahlung. Solcherlei Streitigkeiten müssen die Beteiligten wohl unter sich austragen bzw. über den Rechtsweg. Ausserdem gibt es keine Möglichkeit, Fotos und Abbildungen der Verkaufsgegenstände einzusehen. Die Beschreibung des Zustandes eines Buches kann ja durchaus dehnbar zu interpretieren sein.

Dennoch: Daumen hoch für diese Internetseite mit ihrem umfangreichen Angebot an Literatur jeglicher Art und scheinbar größtenteils seriösen, zuverlässigen Handelspartnern.

Mir tut es weh, Bücher zu verkaufen. Eine große Bücherwand verleiht einem Arbeitszimmer immer ein gewisses Flair und läßt auch viele Rückschlüsse auf den Inhaber der Bücher zu, auf seine Gewohnheiten, Vorlieben und Interessen. Leider habe ich aber nur begrenzten Stellraum und möchte auch alten Uni-Ballast von mir werfen. Ballast meine ich auch im übertragenen Sinne. Der Anblick von BWL- (insbesondere Mathe- und Statistik-) Büchern macht mir gelegentlich übelste Laune. Weg damit.

Wenn ich das Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ besitzen würde (was zum Glück nicht der Fall ist), würde ich es als erstes verscherbeln und den Käufer gleichzeitig bemitleiden. Ich habe letzte Woche den Fehler gemacht, kurz in das Hörbuch hineinzuhören… Was soll ich sagen? Trivialliteratur wäre ein Kosename. Selbst der Ausdruck „Schund“ ist untertrieben. Wie bitte kann man sich an so einem ekelhaften, unflätigen Kram ergötzen und das Buch toll finden? Ich habe aus reiner Neugier und dem Drang Mitreden zu können hineingehört. Also bitte… Wenn ich etwas über Blumenkohl erfahren möchte, halte ich Smalltalk mit meiner Marktfrau… Bezüglich angenehmer, betörender Düfte wende ich mich eher an die gute Dame im „Douglas“-Fachgeschäft. Ich hoffe innigst, Frau Roche wollte mit diesem Buch nur Schockieren und/oder sich eine goldene Nase verdienen und meint den Inhalt nicht ernst. Noch mehr hoffe ich, dass keiner meiner Mitbürger sich an die fixen Ideen des Buches hält und selbige ausprobiert… Pfui! … und ich bin mit Sicherheit nicht konservativ oder prüde, meine Damen und Herren. Das schlägt dem Fass den Boden aus. Wie pflegte es mein alter Lateinlehrer auszudrücken?! „Scheiss‘ in‘ Teich, dann ham die Fische auch was!“ oder „Lass dich einpökeln!“.

In diesem Sinne ein erholsames, lesereiches, aber rochefreies Wochenende ohne Blumenkohl und „kronkorkengroßen dunkelbraunen Flecken“ in der Leibwäsche… Ich bin stolz auf alle, die an dieser Stelle meinen „Wink“ nicht nachvollziehen können!

Cool dude – 5 Jahre alter Knirps rockt bei „Dance Revolution“

Schaut euch diesen coolen 5jährigen hin, der richtig bei „Dance Revolution“ abrockt und einen auf „dicke Hose“ macht. Der Knirps hat’s drauf… Schaut selber, Detlef D. Soost würde Pipi in den Augen haben:

SanDisk Sansa fuze MP3-Player und der neue Sauger

In unserem Haushalt gibt es einen neuen Mitbewohner: Den MP3-Player Sansa Fuze der Firma SanDisk (siehe Video). Ein 45 Euro Schnäppchen meiner Lebensgefährtin im „Geiz ist geil“-Markt. Beinahe hätte ich mir diesen sehr gut ausgestatteten Player auch gekauft. Wenn es nicht ein Manko gäbe: Der Player verfügt nicht über eine Ordnernavigation, sondern der Zugriff erfolgt ausschließlich über die Musikbibliothek. Urteil: Übel. Ich kann Musikbibliotheken nicht leiden. Die Titelsortierung ist z.b. bei Hörbüchern katastrophal und wenn dann nur umständlich zu ändern. Hat man Sampler oder OST auf seinem Player, listet der unter „Interpreten“ 100 000e auf und man klickt sich dusselig, um einen bestimmten zu finden. Aus mehreren CDs bestehende Hörbücher werden nur CD-weise abgespielt und nicht hintereinander weg, usw. Alles eine nervtötende Sache. Jetzt könnte man sagen: Lege doch eine Playlist an. Nee danke, die 30 Minuten Zeitaufwand verschwende ich lieber anderweitig.

Ansonsten gilt bei dem Sansa fuze aber, dass der Player (fast) alles hat, was man braucht: Videowiedergabe, Radio, iPod-ähnliches Design, übersichtliche Menüführung, audible-kompatibel, Aufnahmefunktionen, Resumefunktion, diverse Farben, Scrollrad, Unterstützung aller gängiger Dateiformat – auch DRM, 1,9 Zoll Display, 25 Std. Akkulaufzeit, Schutztasche, 4 GB Speicher (in diesem Fall).

Die mitgelieferten Ohrhörer sind allerdings von geringer Qualität, so dass man den Kauf hochwertigerer Kopfhörer einplanen sollte, wodurch sich dann der günstige Preis von 45 Euro unter Umständen wieder relativiert.

Trotz der zwei genannten Mängel ist das Gerät bei dem Preis-/Leistungsverhältnis aber zu empfehlen. Es ist natürlich kein iPod und auch kein TrekStor MP3-Player… 🙂

An dieser Stelle muss ich auch noch unseren neuen Dyson-Staubsauger erwähnen! Wow – was ein Unterschied zu unserem 50 Euro Billigmodell eines asiatischen No-Name-Herstellers. Man hat glatt Angst, der Dyson würde den Teppich gleich mit wegsaugen. Ich wusste nicht, dass ich trotz regelmäßigem Hausputz bislang mit so viel Staub im Teppich zusammengelebt habe. Das Wort „Milben“ habe ich bewusst weggelassen. Wer Interesse an einem wirklich guten Saugstauber hat, hier der Link: Dyson DC23.

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